Bitcoin-Kurs legt leicht zu, „Makro-Signal“ deutet neuen Aufwärtstrend an

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Bitcoin (BTC) ist am heutigen 25. August weiter in Richtung 22.000 US-Dollar geklettert, wobei sich hier der Realisierte Kurs als nächste große Hürde für weitere Zugewinne auftut.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Realisierter Kurs lässt hoffen

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte der Bitcoin-Kurs am bisherigen Donnerstag leicht zulegen und sich wieder bis auf 21.700 US-Dollar hieven.

Diese Marke fällt mit dem erwähnten Realisierten Kurs zusammen, der schon am Vortag als nächster großer Widerstandsbereich für eine Kletterpartie ausgemacht wurde. Bei Redaktionsschluss konnte dieser jedoch noch nicht überwunden werden.

„Wir befinden uns schon wieder am Realisierten Kurs“, wie der Krypto-Analyst Root feststellt. Dem fügt er ein Kursdiagramm an, aus dem ersichtlich ist, wie sich der Bitcoin in den letzten Wochen und Monaten an dieser entscheidenden Marke entlang gehangelt hat.

Dabei hat sich der Kurs in der Krise von 2022 bisher länger unterhalb des „Realized Price“ aufgehalten als während der Bärenmärkte in 2018 und 2014.

In einem nachfolgenden Post gibt der Experte allerdings Grund zur Hoffnung, denn die 90-tägige Änderung im Realisierten Kurs ist derzeit auf einem Stand, der in der Vergangenheit jeweils Vorbote für einen längeren Aufwärtstrend war.

Entsprechend sieht Root hier ein starkes „Makro-Signal“.

Realisierter Kurs von Bitcoin. Quelle: Glassnode

Wie Cointelegraph berichtet hatte, lassen mehrere langfristige Indikatoren langsam wieder hoffen, weshalb einige Beobachter gar davon ausgehen, dass es keine weiteren großen Verluste geben wird.

So verweist Aurelien Ohayon, CEO von XOR Strategy, wiederum auf das Verhältnis zwischen Bitcoin-Kurs und 200-Day Simple Moving Average (SMA), das nach seiner Lesart ebenfalls eine baldige Rückkehr in den Aufwärtstrend ankündigt.

Genau wie sein Kollege Root gibt der Krypto-Experte zu bedenken, dass der Abstand zwischen 200-SMA und Kurs aktuell ähnlich groß ist wie während der Tiefpunkte in den Bärenmärkten von 2018 und 2014.

Anhand des zugehörigen Diagrammes (siehe unten) schlussfolgert Ohayon, dass es für Bitcoin schon bald wieder in den „Bullenlauf“ geht. Eine optimistische Lesart, die ihm jedoch auch Kritik einbringt.

Bitcoin-Kurs und 200-SMA. Quelle: Aurelien Ohayon/ Twitter

Jackson Hole Konferenz gerät in den Fokus

Der Trader Il Capo of Crypto bleibt auf kurze Sicht hingegen bei seiner konservativen Prognose, dass zunächst ein Sprung auf 22.000 US-Dollar kommt, ehe es wieder spürbar nach unten geht.

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe, der zuletzt noch darauf gehofft hat, dass die 21.500 US-Dollar-Marke als neuer Support etabliert werden kann, sieht unterdessen die gesamtwirtschaftlichen Faktoren als treibende Kraft für die weitere Kursentwicklung von BTC.

So würde ganz besonders die bevorstehende Konferenz der amerikanischen Zentralbank in Jackson Hole am morgigen 26. August den Fingerzeig für die kommenden Wochen geben.

Zudem sieht van de Poppe die neuen Inflationszahlen aus dem Personal Consumption Expenditures Price Index (PCE) sowie das schwankende Kräfteverhältnis zwischen Euro und US-Dollar als wichtige Marker, die es zu beachten gilt.

Der US-Dollar-Index (DXY), der bekanntermaßen eine umgekehrte Korrelation zum Kryptomarkt aufweist, hat nach Zugewinnen am Vortag heute wieder verloren, was zumindest für den Moment neuen Auftrieb gibt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView




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