Bitcoin-Kurs klettert auf dreiwöchiges Hoch, VPI könnte Boost bringen

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Bitcoin (BTC) bewegt sich am heutigen 7. Januar um die 17.000 US-Dollar-Marke nachdem die erste Handelswoche zum Abschluss einen kleinen Schub nach oben mit sich gebracht hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Alle Blicke auf den VPI

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, konnte der Bitcoin-Kurs am Vortag zwischenzeitlich sogar über 17.000 US-Dollar springen.

Auslöser für diesen kleinen Sprung waren positive amerikanische Wirtschaftsdaten, deren Schwung jedoch nicht ausgereicht hat, um den Widerstand zum Support zu machen.

Nichtsdestotrotz hat der Aufschwung für den höchsten Bitcoin-Kurs seit dem 20. Dezember 2022 gesorgt.

Wenig verwunderlich also, dass die Marktteilnehmer gespannt auf die Veröffentlichung der US-Inflationszahlen in der nächsten Woche warten, denn der Verbraucherpreisindex (VPI) für Dezember könnte sogar einen noch stärkeren Boost bedeuten.

„Der Arbeitsmarkt wird sich in den nächsten Monaten weiter erholen und die Zinsen werden schlagartig einbrechen, wenn die Inflationszahlen (VPI) niedrig sind“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe am 6. Januar kommentiert hat. Dem fügte er an:

„Die nächste große Kletterpartie ist nicht weit entfernt.“

„Endlich könnte BTC aus der engen Preisspanne von 16.000 – 17.000 US-Dollar ausbrechen, in der wir uns schon seit mehreren Wochen befinden“, wie auch der Trader Kaleo hofft.

Sollten die VPI-Daten tatsächlich eine Verlangsamung der Inflation zeigen, dann könnte dies die marktführende Kryptowährung womöglich sogar bis auf 19.000 US-Dollar katapultieren, wie der Futures-Trader Flipper meint.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Satoshi Flipper/ Twitter

Anleger müssen leiden

Der Analyst Rekt Capital schließt sich dieser Lesart an und prognostiziert, dass die aktuelle Preisspanne bald schon den Boden der weiteren Kursentwicklung bilden könnte.

„Die momentane Preisspanne könnte zu einem wichtigen Cluster bei der Bodenbildung in der Akkumulationsphase des momentanen Bärenmarktes sein“, so der Experte.

Der Krypto-Analysedienst Glassnode holt die Anleger derweil auf den Boden der Tatsachen zurück und weist darauf hin, dass der Krypto-Marktführer aktuell den zweitgrößten Einbruch der Realisierten Marktkapitalisierung (‘Realized Cap’) verkraften muss.

Die Realized Cap beschreibt den kumulierten Wert aller BTC zum letzten Zeitpunkt, an dem die einzelnen Währungseinheiten bewegt wurden. Ein Einbruch deutet also darauf hin, dass es zurzeit erhöhte realisierte Verluste gibt.

„Der Bärenmarkt 2022/23 hat die Realized Cap von Bitcoin um 18,8 % einbrechen lassen, das ist der zweitgrößte Einbruch in der Geschichte, der nur durch die Bodenbildung von 2011 übertroffen wird“, wie der leitende On-Chain-Analyst Checkmate mit Blick auf das zugehörige Kursdiagramm feststellt. Und weiter:

„Die Anleger musste insgesamt realisierte Nettoverluste von 88 Mrd. US-Dollar verkraften.“

Bitcoin Realized Cap. Quelle: Checkmate/ Twitter




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