Bitcoin-Kurs kann trotz EU-Rekordinflation für Juli leicht zulegen

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Bitcoin (BTC) kann am Donnerstag wieder leicht zulegen, obwohl in der Europäischen Union (EU) am heutigen 18. August die höchste Inflation überhaupt gemeldet wurde.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Support und Widerstand sind ganz nah

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte der Bitcoin-Kurs auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 23.500 US-Dollar klettern, womit die 23.000 US-Dollar-Marke gleichsam als Support gefestigt wird.

Dabei hatten sich im Laufe der Woche eigentlich Sorgen um neuen Verkaufsdruck auf den Kryptomarkt breit gemacht, nachdem Bitcoin und Ethereum (ETH) ihre langfristigen Widerstände nicht erfolgreich knacken konnten.

Die schwächelnden Bullen sind für die Analysten Grund genug, um die weitere Kursentwicklung vorsichtig zu sehen.

„BTC ist vom großen aufsteigenden Kanal nach unten abgefallen“, wie der Influencer Daan Crypto Trades dahingehend feststellt. Dem fügt er an:

„Der Bereich bei 23.800 – 24.000 US-Dollar wird nun als Widerstand agieren. Wenn wir den Sprung zurück schaffen, dann war das Ganze eine Bärenfalle, aber falls wir scheitern, geht es weiter nach unten.“

Der nächste Support hat sich derweil bei 22.800 US-Dollar aufgetan, denn hier kaufen die Wale wieder verstärkt an, wie die Daten von Whalemap belegen.

Knapp unter dieser Marke befindet sich zudem der 200-Week Moving Average (MA), weshalb due 22.800 US-Dollar-Marke umso mehr als rote Linie zu betrachten ist, falls es wieder abwärts geht.

„Zurück auf Anfang“, wie die Analysten von Whalemap mit Verweis auf ein entsprechendes Diagramm meinen. Dem fügen sie an:

„Die Wal-Akkumulation bei 23.400 – 22.800 US-Dollar ist der nächste große Support für Bitcoin (falls wir weiter fallen).“

Wal-Akkumulation für Bitcoin. Quelle: Whalemap/ Twitter

Rekordinflation in Europa

Aus makroökonomischer Sicht steht heute wieder die Inflation im Mittelpunkt, denn in der EU steht für Juli ein satter Wert von 9,8 % zu Buche.

Dieser bedeutet für Europa zugleich Rekordinflation, wobei bereits im Juni 9,6 % auf dem Tableau standen. Als Vergleich: Im Juli 2021 lag die Inflation in der EU lediglich bei 2,5 %-

„Die niedrigsten jährlichen Inflationsraten sind in Frankreich, Malta (beide 6,8 %) und Finnland (8,0 %) zu verzeichnen, während die höchsten Raten in Estland (23,2 %), Lettland (21,3 %) und Litauen (20,9 %) festzustellen sind“, wie es aus dem Bericht von Eurostat heißt. Und weiter:

„Im Vergleich zum Juni ist die jährliche Inflation in sechs Mitgliedsstaaten gefallen, in drei Staaten gleichbleibend und in achtzehn Staaten gestiegen.“

Isabel Schnabel aus dem Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) ist sich im Interview mit Reuters derweil nicht sicher, dass die Inflation mit einem neuen Rekordniveau auch den aktuellen Hochpunkt erreicht hat.

„Ich würde nicht ausschließen, dass die Inflation auf kurze Sicht noch weiter nach oben geht“, wie die Ökonomin entsprechend einräumt. Dem fügt sie an:

„Allerdings gehen alle Prognosen derzeit mit hoher Unsicherheit einher. Es ist also sehr schwer vorherzusagen, wann die Inflation ihren Hochpunkt erreicht.“

Die niederschmetternden Inflationszahlen der EU kommen nur einen Tag nachdem Großbritannien erstmals seit 1980 eine zweistellige Inflation ausweisen musste.

In den USA ist die Inflation in diesem Monat derweil bereits zurückgegangen, die Erhebungen für den August stehen erst wieder am 13. September an.




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