Bitcoin kehrt vermeintlichen „Abwärtstrend“ wegen neuer Corona-Variante um

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Bitcoin (BTC) hat sich am gestrigen 26. November noch leicht gegen die heftigen Verluste der vorherigen Stunden gewehrt, die maßgeblich durch die Panik um eine neue Corona-Variante ausgelöst wurden.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Pfizer profitiert von neuer Panik

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte BTC/USD zunächst den Crash stoppen und sich anschließend bis auf etwas über 53.500 US-Dollar verbessern.

Als der Markt dann langsam wieder ins Gleichgewicht gekommen war, konnten zusätzliche 1.000 US-Dollar geschafft werden, wodurch der Bitcoin-Kurs bei Redaktionsschluss immerhin schon wieder auf 54.400 US-Dollar lag.

Mit dem gestrigen Crash war der Kryptomarkt allerdings nicht allein, denn die Panik um eine neue Variante des Coronavirus hat auch die restlichen Finanzmärkte stark erschüttert. Virologen befürchten, dass die sogenannte Omicron-Variante sogar den Impfschutz aushebeln kann.

Dementsprechend ist wenig verwunderlich, dass der Pharmakonzern und Impfstoffhersteller Pfizer als eines der wenigen börsennotierten Unternehmen der Wall Street schlagartig zulegen konnte. So ging es für dessen Wertpapier um satte 7 % nach oben, während der Aktienindex S&P 500 ein Minus von 1,5 % für den gesamten Aktienmarkt ausweist.

Pfizer-Kursdiagramm (NYSE). Quelle: TradingView

Durch diese Entwicklungen werden Erinnerungen an den März 2020 wach, denn auch damals legte Bitcoin, ausgelöst durch Corona, vorübergehend seine umgekehrte Korrelation zum Aktienmarkt und US-Dollar ab, um mit beiden im Gleichschritt zu verlieren.

In den Medien wurde der Abschwung unter 54.000 US-Dollar jedoch gleich überinterpretiert, so berichteten CNBC und Bloomberg schon kurze Zeit später, dass Bitcoin „zurück im Abwärtstrend“ ist.

„Warten wir ab, wie der Tag noch zu Ende geht“, wie der Krypto-Experte Rekt Capital daraufhin mahnte. Eine Mahnung, die sich letztendlich mit den leichten Zugewinnen noch bewahrheitete.

Bitcoin schafft neuen Transaktionsrekord

Auch andere Krypto-Analysten bleiben optimistisch, ganz besonders mit Blick auf die weitere langfristige Kursentwicklung.

„Massive Abschwünge = massive Kaufgelegenheiten“, meint deshalb zum Beispiel Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe.

Obwohl Bitcoin durch den gestrigen Crash auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober abgesenkt wurde, bleibt die bisherige Performance im Q4 weiterhin im Einklang mit den Mustern aus vergangenen Rekordläufen.

Auf fundamentaler Ebene bleibt der Krypto-Marktführer ebenfalls mehr als stabil, so wurde am 25. November gar das höchste Transaktionsvolumen in der Geschichte von Bitcoin verzeichnet.

„Bitcoin hat mit einem Wert von 36,5 Mrd. US-Dollar ein neues Rekordhoch für das Transaktionsvolumen erzielt“, wie Krypto-Marktforscher Kevin Rooke bemerkt.

Bitcoin-Transaktionsvolumen. Quelle: Kevin Rooke/Twitter




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