Bitcoin kann Höhenflug nicht halten, Rücklauf kam mit Ansage

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Bitcoin (BTC) erinnert mit dem Abschwung vom Freitag an die schwache Kursentwicklung im Mai, was für die Anleger nach den jüngsten Zugewinnen ein erneuter Dämpfer ist.

Während der Bitcoin-Kurs scheinbar plötzlich um 6 % abgerauscht ist, erinnern die Analysten daran, dass die vorherige Kletterpartie auf 25.000 US-Dollar ohnehin keinen langfristigen Charakter hatte.

Realisierter Kurs als Untergrenze

Die Tiefe des Rücklaufs kam nichtsdestotrotz unerwartet, doch inzwischen hat sich die marktführende Kryptowährung immerhin schon wieder stabilisiert.

Nach dem Crash von 23.800 US-Dollar auf 21.400 US-Dollar innerhalb von nur einer Stunde ist der Bitcoin-Kurs nun bemüht, den Realisierten Kurs als festen Support zu etablieren.

Der Realisierte Kurs, der sich knapp unter 22.000 US-Dollar befindet, bildet den Kurs ab, zu dem die Gesamtheit aller Währungseinheiten von BTC zuletzt bewegt wurden.

Dabei ist diese Marke für die Anleger keine unbekannte, denn schon beim Abschwung im Mai lag hier der entscheidende Support, der weitere Verluste verhindert hat. Damals war der berühmt-berüchtigte Zusammenbruch des Blockchain-Projekts Terra (LUNA) schuld an der Misere.

Realisierter Kurs von Bitcoin. Quelle: Glassnode

Da sich Geschichte oftmals wiederholt – zumindest, was die Kurse angeht – gilt es jetzt zu beobachten, ob Bitcoin auch anderen altbekannten Marken einen ähnlichen Besuch abstattet.

Darunter der 200-Week Moving Average (MA), der im Juli noch hart zurück erkämpft werden konnte und gestern mit einem Mal wieder verlorengegangen ist.

Auch das 50-Day MA, das Ende Juli eingeholt werden konnte, liegt durch den Abschwung wieder über dem momentanen Kursstand.

Der Blick auf die Wall Street lässt unterdessen erahnen, dass dem Kryptomarkt von dieser Seite noch weiterer Verkaufsdruck blühen könnte.

Aktive Adressen stützen den Optimismus nicht

Der Krypto-Analyst verweist wiederum auf die Netzwerkaktivität von Bitcoin, die die Kletterpartie des Krypto-Marktführers nicht wirklich mitmachen konnte.

So weist der Experte anhand der Daten von Look Into Bitcoin darauf hin, dass das Adressen-Wachstum nicht im passenden Verhältnis zur steigenden Kursentwicklung stand.

„Der AASI (Active Address Sentiment Indicator) hat darauf hingedeutet, dass der aktuelle Kurs nicht durch einen proportionalen Anstieg der aktiven Adressen untermauert wurde“, wie Swift feststellt. Dem fügt er an:

„In ähnlichen Situation hat sich in der Vergangenheit meist immer ein lokaler Hochpunkt gebildet.“

Bitcoin AASI (Active Address Sentiment Indicator). Quelle: Philip Swift/ Twitter

Schlechte Nachrichten also, die auf das vorläufige Ende der Kletterpartie schließen lassen. Immerhin dürfen sich die Bitcoin-Anleger freuen, dass die Anzahl der insgesamten Adressen in dieser Woche erstmals über 1 Mrd. gesprungen ist.




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