Bitcoin ist „Einstiegsdroge“ für Krypto-Anleger

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Laut einem neuen Marktforschungsbericht der Kryptobörse Coinbase ebnet Bitcoin (BTC) für viele Krypto-Anleger den Weg für Investitionen in Altcoins. So hat die Studie ergeben, dass von 60 % der Krypto-Anleger, die zuerst in Bitcoin investieren, nur 24 % allein dem Marktführer treu bleiben.

Die Mehrheit der Bitcoin-Anleger steigt auch auf andere Kryptowährungen um. Quelle: Coinbase

Dabei scheinen die Anleger grundsätzlich immer dann an den „alternativen Kryptowährungen“ interessiert, sobald sich diese im Aufwind befinden, zum Beispiel während des ICO-Hypes 2017 als Ethereum auf einem Hochpunkt war und die Marktherrschaft von Bitcoin um satte 30 % abgefallen war. Zum damaligen Zeitpunkt war Ethereum sogar die am meisten gehandelte Kryptowährung, da sie knapp 50 % des insgesamten Handelsvolumens ausmacht.

Justin Martin von Coinbase mutmaßt im firmeneigenen Blog, was die Ursache hinter dieser Verhaltensweise ist:

„Es könnte viele verschiedene Gründe dafür geben, aber ein großer Einflussfaktor ist sicherlich psychologisch bedingt. Wenn sich die Anleger nach ihrer ersten Krypto-Investition (in Bitcoin) gut fühlen, dann ist es umso wahrscheinlicher, dass sie auch auf andere potenzielle Gewinner setzen (wie damals während des Krypto-Hypes 2017).“

Einstiegsdroge Bitcoin?

Die Annahme, dass Bitcoin also als eine Art „Einstiegsdroge“ für die Kryptomärkte dienen könnte, wurde schon in der Vergangenheit geäußert. So meine der Analyst Nick Colas schon 2017 in einem CNBC Interview, dass sich Kryptowährungen „zu einem breiteren Phänomen entwickelt haben, bei dem Bitcoin die Einstiegsdroge ist“.  

Ryan Selkis, der Mitgründer und Geschäftsführer von Messari, meinte 2019 gegenüber Bloomberg Markets wiederum, dass Facebook Libra als „Einstiegsdroge“ wirken könnte, durch die auch die breite Öffentlichkeit Zugang zu Bitcoin bekommt.

Auch Altcoins haben Daseinsberechtigung

In Krisenzeiten besinnen sich die Krypto-Anleger immer wieder zurück auf Bitcoin, wie die Studie abschließend feststellt.

Dies liegt in erster Linie daran, dass Bitcoin immer mehr zum digitalen Gold heranreift, während die Altcoins hauptsächlich andere Funktionen übernehmen. So heißt es in dem Bericht:

„In dieser Hinsicht sind wir davon überzeugt, dass die alternativen Krypto-Projekte viele verschiedene Services hervorbringen können (abgesehen von der Rolle als digitales Gold, auf die Bitcoin abzielt). Deshalb ist es für die Branche wichtig, auch diese anderen Projekte zu unterstützen.“


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