Bitcoin-Hashrate trotz schwachem Kurs auf neuem Rekordhoch

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Die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks hat ein neues Rekordhoch erreicht, obwohl der Kurs der marktführenden Kryptowährung weiterhin unter der wichtigen 40.000 US-Dollar-Marke liegt.

Die verfügbare „Rechenleistung“ von Bitcoin (BTC) ist am heutigen Donnerstag zwischenzeitlich auf einen neuen Bestwert von 258 EH/s geklettert, ehe sich die Hashrate mittlerweile wieder bei 220 EH/s eingependelt hat.

Der jüngste Anstieg der BTC-Hashrate belegt, dass sich immer mehr Miner dem Netzwerk anschließen. Seit dem chinesischen Mining-Verbot im vergangenen Jahr, als die Hashrate zwischenzeitlich auf nur noch 70 EH/s gecrasht war, hat sich die Leistungsfähigkeit der Bitcoin-Blockchain wieder um mehr als 400 % gesteigert.

Bis Ende des letzten Jahres konnte der Krypto-Marktführer diesen heftigen Schlag schon wieder aufholen und legt seither im neuen Jahr stetig zu.

In Folge der steigenden Hashrate ist auch die Mining-Difficulty zuletzt auf ein neues Rekordhoch von 29,70 Bio. Punkten geklettert. Die Mining-Difficulty gibt den Schwierigkeitsgrad an, der beim Abbau der Blöcke anfällt. Eine zunehmende Difficulty ist dementsprechend eng mit der Hashrate verwoben, denn je mehr Miner im gegenseitigen Wettbewerb stehen, desto höher der Schwierigkeitsgrad, um die Block-Produktion möglichst konstant halten zu können.

Wie die Daten von BTC.com zeigen, wird die Mining-Difficulty demnächst wohl wieder nach oben korrigiert. Bisher gab es in 2022 zwei Korrekturen nach unten und drei nach oben. Am 10. Mai steht die nächste derartige Anpassung bevor.

Das Bitcoin-Netzwerk hat bisher schon einer Vielzahl von Widrigkeiten getrotzt. Schon fast egal, wie es um den Kurs steht, das Blockchain-Netzwerk bleibt unbeeindruckt. Nun kommt jedoch Kritik an BTC auf, die auch beträchtliche Auswirkungen auf das Netzwerk haben könnte, denn einige Stimmen fordern den Umstieg von Proof-of-Work (PoW) auf Proof-of-Stake (PoS).

So fordern die Umweltaktivisten von Greenpeace in Zusammenwirkung mit dem Ripple-Geschäftsführer, das Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP Chris Larsen, das Bitcoin auf das umweltfreundlichere Konsensverfahren umsteigen soll. Die eingefleischte Bitcoin-Community wehrt sich dagegen jedoch heftigst, denn das PoW-Verfahren wird als wichtige Grundlage für die tatsächliche Dezentralisierung des Netzwerks gesehen.

Obwohl der hohe Energieverbrauch von Bitcoin eine berechtigte Kritik an der Kryptowährung ist, wird unter diesem Deckmantel oftmals auch irreführende Stimmungsmache betrieben. Um dem zu entgegnen, setzen allen voran die Mining-Unternehmen nun verstärkt auf Strom aus erneuerbaren Energien.

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