Bitcoin erstmals weniger volatil als Aktienmarkt – Kurs legt weiter zu

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Bitcoin (BTC) hat sich am heutigen 5. November oberhalb der 21.000 US-Dollar-Marke etabliert, während der US-Dollar spürbar verloren hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Dollar verliert massiv

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, kann der Bitcoin-Kurs erfolgreich an die Gewinne des Vortages anknüpfen und ein zwischenzeitliches Tageshoch von 21.473 US-Dollar erreichen, das zugleich ein neues siebenwöchiges Hoch darstellt.

Dabei hat die marktführende Kryptowährung mutmaßlich von den jüngsten amerikanischen Wirtschaftszahlen profitiert, die im Gegenzug zum Nachteil der amerikanischen Landeswährung sind. So hat der US-Dollar-Index (DXY) erstmals seit mehreren Jahren ganze 2 % an nur einem Tag eingebüßt und damit zugleich die risikobehafteten Finanzprodukte angekurbelt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

„Und schwupps hat Bitcoin mal eben so die letzten Hochpunkte übersprungen, das Handelsvolumen nimmt wieder zu und wir sind zurück über 21.000 US-Dollar“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe angesichts dieser Entwicklungen feststellt.

„Ich gehe davon aus, dass wir weiter in Richtung 22.500 US-Dollar klettern werden, aber dass es vorher noch eine Korrektur nach unten gibt (denn wir haben die ganze Liquidität bereits aufgebraucht). Es kommt also noch eine Kaufgelegenheit.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Michaël van de Poppe/ Twitter

Dabei war BTC zuletzt durch fehlende Volatilität und eine sehr enge Preisspanne gekennzeichnet, durch die die Kryptowährung erstmals sogar weniger schwankend war als der Aktienmarkt.

„Das erste Mal in der Geschichte weist Bitcoin weniger Volatilität als der S&P 500 und der Nasdaq auf“, wie Krypto-Analyst Yassine Elmandjra von ARK Invest dahingehend anmerkt. Dem fügt er an:

„Das letzte Mal als die Volatilität derart niedrig war, ist der Bitcoin-Kurs anschließend in weniger als einem Jahr von 9.000 US-Dollar auf 60.000 US-Dollar geklettert.“

Volatilität von Bitcoin im Vergleich zum S&P500 und Nasdaq Composite Index. Quelle: Yassine Elmandjra/ Twitter

Tyler Winklevoss, der Gründer der Kryptobörse Gemini, ist derweil der Ansicht, dass der Kryptomarkt weiterhin als Fingerzeig für die restlichen Finanzmärkte agieren wird, wie es schon 2021 der Fall war.

„Krypto ist als erste Anlageklasse eingebrochen und wird auch wieder als erste nach oben klettern“, wie der Finanzexperte resümiert.

Bitcoin stabiler als die meisten Währungen

Ein Analysebericht von ARK Invest verweist wiederum ebenfalls auf die niedrige Volatilität der marktführenden Kryptowährung, die zurzeit nicht nur dem Aktienmarkt Konkurrenz macht.

„Die relative Volatilität von Bitcoin ist nicht nur in Relation zum Aktienmarkt zurückgegangen, sondern auch gegenüber großen Landeswährungen. Durch die anhaltende gesamtwirtschaftliche Unsicherheit und die Stärke des US-Dollars werden andere Landeswährungen negativ beeinträchtigt, während der Bitcoin relativ stabil geblieben ist“, so der Bericht. Und weiter:

„Die 30-tägige realisierte Volatilität von BTC ist das erste Mal seit Oktober 2016 nahezu gleich mit der des Britischen Pfunds (GBP) und des Euros (EUR). Obwohl die Geldpolitik der US-Zentralbank diese Volatilität weiterführen könnte, ist die relative Stärke von Bitcoin gegenüber anderen Landeswährungen ein positives Zeichen.“

Volatilität von BTC im Vergleich zum EUR und GBP (Screenshot). Quelle: ARK Invest

Wie Cointelegraph berichtet, sagt der Analyst Philip Swift von LookIntoBitcoin unterdessen für Anfang 2023 das Ende des momentanen Bärenmarktes vorher.




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