Bitcoin (BTC) rutscht auf tiefsten Stand seit Terra-Crash ab, LTHs deuten Trendwende an

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Bitcoin (BTC) konnte sich am gestrigen 26. Mai schnell wieder von einem größeren Abschwung erholen, wodurch die unterstützende Kaufkraft nun jedoch zunächst aufgebraucht wurde.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin erwacht wieder zum Leben

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD am späten Donnerstag zwischenzeitlich auf nur noch 28.000 US-Dollar abgerutscht, womit die marktführende Kryptowährung zumindest für kurze Zeit auf den tiefsten Stand seit dem Terra-Crash vom 12. Mai gefallen ist.

Der Abwärtsdruck hatte sich über den Tag verselbständigt, wodurch es letztendlich zum Liquidity-Grab kam, der die Liquidierungen für BTC in den letzten 24 Stunden auf beträchtliche 117 Mio. US-Dollar gehoben und den Kurs zugleich abgesenkt hat.

Bitcoin-Liquidierungen. Quelle: Coinglass

Kurz darauf folgte jedoch ein Aufschwung zurück über 29.000 US-Dollar, wo Bitcoin auch bei Redaktionsschluss noch verharrt.

Cointelegraph-Experten Michaël van de Poppe prognostiziert, dass dieser Aufwind noch weitere Zugewinne mit sich bringen könnte.

Dementsprechend sieht er seine Kursziele von 32.800 US-Dollar und 35.000 US-Dollar für die nächsten Tage weiterhin als realistisch an.

Die Krypto-Analysten von Material Indicators warnen in Anbetracht der On-Chain-Daten wiederum, dass die ausgedünnte Liquidität in den niedrigeren Bereichen die Gefahr eines noch deutlicheren Abschwungs birgt.

„Heute wird ziemlich VIEL Liquidität von Bitcoin bewegt. Immer, wenn sich eine neue Wall auftut, wird diese sofort wieder aufgeweicht“, wie die Experten mit Blick auf ein zugehöriges Diagramm feststellen. Und weiter:

„Derzeit gibt es keine wirklich großen Bid-Walls mehr, nur noch im Bereich zwischen 28.000 – 25.000 US-Dollar befinden sich knapp 122 Mio. US-Dollar. Wir gehen davon aus, dass On-Chain noch mehr BTC bewegt werden.“

Bitcoin-Orderbuch (Binance). Quelle: Material Indicators/ Twitter

Der Trader Il Capo of Crypto ist sogar noch pessimistischer und befürchtet, dass der jüngste Aufschwung lediglich eine „Bullenfalle“ ist, bevor der Bitcoin-Kurs demnächst bis auf 25.000 US-Dollar abrutscht.

Zumindest im Hinblick auf die Handelsaktivität ist Bitcoin also endlich wieder zum Leben erweckt, denn in den letzten Tagen war diese mittlerweile schon so gering geworden, dass die Analysten ernsthafte Sorgen um die Kursstabilität hatten.

„Wichtigstes Bitcoin-Kursdiagramm zurzeit“ deutet Trendwende an

Auch auf längere Sicht geben die Experten langsam wieder Entwarnung, da sich die Zeichen langsam wieder zum Vorteil von Bitcoin zu drehen scheinen.

So verweist der Analyst Root zum Beispiel auf das momentane Verhalten der Long-Term Holders (LTHs), also der langfristigen Anleger.

Laut On-Chain-Daten verkaufen die LTHs inzwischen wieder weniger BTC, wie sich an deren Kostenbasis, also dem durchschnittlichen Einstiegspreis aller LTHs, erkennen lässt. Je niedriger der Wert, desto geringer das Vertrauen der langfristigen Anleger in die weitere Kursentwicklung.

Allerdings stellt Root fest, dass sich im Hinblick auf diese Kennzahl eine etwaige Trendwende abzeichnet, weshalb der Analyst nun auf „das wohl wichtigste Bitcoin-Kursdiagramm zurzeit“ aufmerksam macht (siehe Tweet).

„In den letzten paar Monaten haben die LTHs kapituliert, wie anhand der rapide fallenden LTH Kostenbasis zu erkennen ist“, so der Analyst zunächst. Dem fügt er an:

„Ein erster Aufschwung zeigt, dass die LTHs nun nicht länger kapitulieren! Wir stehen zwar noch ganz am Anfang, aber dies ist die lang erwartete Trendwende!“

Wie der Experte anmerkt, hatten die verkaufenden LTHs zu höheren Kursen Bitcoin eingekauft, weshalb die Verkäufe bei fallenden Kursen eine Art Kapitulation waren, die jetzt womöglich an ein Ende gekommen ist.

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