Bitcoin (BTC) kann sich festigen, doch Kapitulation noch nicht vom Tisch

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Bitcoin (BTC) hat sich am heutigen 27. Mai an der 29.000 US-Dollar-Marke gefestigt, womit die marktführende Kryptowährung zunächst einen wichtigen Support in unmittelbarer Nähe verteidigen kann.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Analyst fordert höheres Tief

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, lässt die Volatilität pünktlich zum Start in das Wochenende langsam wieder nach.

So bewegt sich BTC/USD am Freitag überwiegend in einer engen Preisspanne, dementsprechend ist Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe überzeugt, dass es nicht viel braucht, um wieder in den Aufwind zu kommen.

„Aus technischer Sicht braucht Bitcoin jetzt am besten ein höheres Tief, denn dadurch könnten wir den bestehenden Trend nach oben fortsetzen“, so der Analyst in seinem aktuellen YouTube-Update.

Demnach gelte es nun zumindest, die Supports bei 28.600 und 28.200 US-Dollar zu verteidigen, um nicht wieder auf das Wochentief von 28.000 US-Dollar abzurutschen und die Chance auf das höhere Tief zu verpassen.

„Falls wir dies nicht schaffen, gehe ich davon aus, dass wir in Richtung 26.000 US-Dollar schlittern und womöglich sogar noch weiter gen Süden abrutschen“, wie van de Poppe dennoch warnt.

Ähnlich vorsichtig ist auch Analyst Bob Loukas, der auf den heutigen Stand der Bollinger-Bänder verweist, die neuen Ärger vermuten lassen könnten.

In den sozialen Medien gibt es ähnliche Befürchtungen, dass eine Kapitulation noch nicht endgültig vom Tisch ist, denn eigentlich rüsten sich die Trader schon länger auf einen derartigen Crash.

Kommt die Kapitulation doch noch?

Der Blick auf das Bitcoin-Netzwerk gibt ebenso nur wenig Grund zum Optimismus für die weitere Kursentwicklung.

So meint der On-Chain-Analyst Kripto Mevsimi in Anbetracht der Kennzahl Supply in Profit, also der Menge an Bitcoin, die bei momentanen Kursen noch gewinnbringend sind, dass es zunächst wohl noch weiter abwärts gehen wird.

So befinden sich zurzeit lediglich 55 % der Umlaufmenge im Gewinn, was im historischen Vergleich auf weitere Verluste hindeutet. Die viel zitierte Bodenbildung könnte also noch nicht gänzlich abgeschlossen sein.

Zunächst steht jedoch eine Fortführung der laufenden Seitwärtsbewegung für BTC/USD an, ehe es zum finalen großen Abschwung kommt. Sollte es so kommen, würde Bitcoin dem Muster folgen, das sich schon während dem Abwärtstrend von 2018 und dem Crash om März 2020 gezeigt hat.

„Die nächsten 2 bis 3 Monate werden erst noch langweilig sein und dann kommt die Kapitulation mit weiteren 30 % bis 50 % Verlust“, wie der Analyst von CryptoQuant prognostiziert.

Im zugehörigen Kursdiagramm verbildlicht der Experte die Ähnlichkeit zu den erwähnten Kurszyklen.

Supply in Profit von Bitcoin im Vergleich zur Kursentwicklung. Quelle: CryptoQuant

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