Bitcoin (BTC) ist weiter volatil: Miner zeigen sich unbeeindruckt

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Trotz des stetig sinkenden Bitcoin (BTC)-Kurses und der Turbulenzen auf dem gesamten Markt zeigen sich einige der größten Mining-Unternehmen unbeeindruckt von der derzeitigen Situation und sind sicher, die Kursschwankungen würden sich nicht auf ihren Betrieb auswirken.

Einige sehen darin sogar eine Chance, Marktanteile zu gewinnen, da kleinere Wettbewerber wegfallen.

Der Bitcoin-Kurs ist das ganze Jahr über stetig gesunken. Der Einbruch hat sich in den letzten 24 Stunden beschleunigt und den tiefsten Stand seit Dezember 2020 erreicht. Die Miner lassen sich von diesem enormen Druck jedoch nicht abschrecken. Einige könnten sogar noch stärker in das Mining einsteigen, wenn der Abwärtstrend von Bitcoin das Jahr 2022 über anhält.

Cointelegraph sprach mit drei Mining-Unternehmen, darunter zwei große börsennotierte Unternehmen und ein privates Mining-Unternehmen. Sie alle zeigten sich angesichts eines drohenden Bärenmarktes sehr entspannt. Die Unternehmen glauben, dass das wenig bis gar keine Auswirkungen auf ihre Geschäftspläne haben werde.

Das Bitcoin-Mining-Unternehmen Marathon Digital Holdings sagte, seine sogenannte “Asset-Light-Strategie” werde das Unternehmen vor fast allen Auswirkungen eines Bärenmarktes schützen. Charlie Schumacher, Vizepräsident der Unternehmenskommunikation von Marathon Digital, sagte gegenüber Cointelegraph, das Unternehmen habe im ersten Quartal eine Kostenbasis von etwa 6.200 US-Dollar pro gemintem BTC halten können. Dafür habe es “die Muskeln unseres Betriebs ausgelagert und die intellektuelle Kraft im Unternehmen behalten”.

Marathon ist laut Daten von BitcoinTreasuries der drittgrößte Bitcoin-Besitzer unter den börsennotierten Unternehmen. Seine Hash-Leistung beläuft sich auf 3,9 Exahashes pro Sekunde. Die Aktien von Marathon Digital sind um 15,42 Prozent gesunken und werden nachbörslich bei 9,97 US-Dollar gehandelt. Sie ihrem Höchststand von 134,72 US-Dollar im Dezember 2014 ist die Aktie um 92,6 Prozent gefallen.

Schumacher fügte hinzu, der Ausstieg anderer Miner aufgrund von Kapitalengpässen bei Bärenmärkten sei eine Chance für größere Unternehmen wie Marathon. Diese können von einer niedrigeren Mining-Schwierigkeit aufgrund des Rückgangs der Hash-Leistung und des Wettbewerbs im Bitcoin-Netzwerk profitieren:

“Wenn die Hashrate sinkt, wird die Schwierigkeit nach unten angepasst. Das verringert den Energieaufwand für die meiner, die weiter hashen. Diejenigen, die übrig bleiben, können also davon profitieren und potenziell mehr Bitcoin verdienen.”

Cointelegraph hat auch einen Kommentar von Jason Les, dem CEO von Riot Blockchain bekommen. Riot Blockchain ist ein weiteres, großes Mining-Unternehmen. Laut Bitcoin Treasuries ist die Firma derzeit auf Platz acht in Sachen BTC-Besitz unter den börsennotierten Unternehmen. Ihre Hash-Leistung beläuft sich auf 3,9 EH/s (Stand: 4. März). Hat aber keine Angaben zu den Kosten pro gemintem Coin gemacht.

Die Aktien von Riot Blockchain sind um 9,16 Prozent gefallen und werden nachbörslich bei 6,83 US-Dollar gehandelt. Der Kurs ist seit dem Höchststand von 71,33 US-Dollar im Februar 2021 um 90,5 Prozent gefallen.

Les zeigte sich ebenfalls von der aktuellen und zukünftigen Volatilität des Bitcoin-Marktes unbeeindruckt. Wie Marathon und Redivider verwies auch Les auf die “starke Bilanz ohne langfristige Schulden” seines Unternehmens, die für eine Absicherung einen Bärenmarkt dient. Er fügte hinzu, “Änderungen der Bitcoin-Marktbedingungen haben keinen Einfluss auf unsere Miner-Einsatzpläne, so dass wir unsere Hashrate weiter jeden Monat steigern können.”

“Die Miner-Einsatzpläne von Riot werden nicht von der Volatilität von Bitcoin beeinflusst. Wir konzentrieren uns darauf, ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen, das unter verschiedenen Bedingungen auf dem Bitcoin-Markt funktioniert.”

Tom Frazier, der CEO von Redivider, zeigt sich ebenfalls unbesorgt im Hinblick auf die Aussicht auf einen weiteren, länger anhaltenden Abschwung. Redivider ist ein privater Anbieter von Rechenzentren für Bitcoin-Mining-Betriebe, der sich auf sogenannte Opportunity Zones spezialisiert hat. In diesem Rahmen werden Arbeitern in unterprivilegierten Regionen der USA Chancen geboten.

Der Kern des fast 2 Jahre alten Unternehmens Redivider ist die Verwaltung von Rechenzentren, deren Bitcoin-Hashing-Leistung von Mining-Unternehmen gegen eine Gebühr gemietet werden kann. Frazier erklärte gegenüber Cointelegraph in einem Telefonat am Mittwoch, dass Redivider einen Einkommensstrom für alle seine Einrichtungen zu jeder Zeit aufrechterhalten kann, wenn seine Rechenzentren zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Mieter haben. Das ist möglich, indem das Unternehmen die Hash-Leistung selbst nutzt und die Blockbelohnungen erhält.

Er hat keine Angaben dazu gemacht, wie hoch der Basispreis pro gemintem Bitcoin bei Redivider ist und wie groß der Betrieb ist, aber er versicherte Cointelegraph, “unser BTC-Produktionskurs wird nicht beeinträchtigt”.

Frazier sagte, Abschwünge auf dem Bitcoin-Markt hätten “aufgrund unseres 10-Jahres-Plans wenig Einfluss auf unsere Arbeit”.

“Korrekturen auf dem Markt finden statt, weil BTC sehr volatil ist, wie es bei jeder anderen volatilen Anlageklasse auch ist. Diese Volatilität beeinträchtigt unsere Strategie nicht. Diese Momente bieten Chancen.”

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