Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

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Der amerikanische Aktienmarkt steht vor einem negativen Wochenabschluss, doch der Bitcoin-Kurs (BTC) hat sich davon bisher nicht groß beirren lassen. Auch die Insolvenzanmeldung des einflussreichen Krypto-Kreditgebers Genesis war noch nicht der erwartete Nackenschlag. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Verkaufsdruck langsam nachlässt.

Allerdings warnen die Trader von QCP Capital in ihrem aktuellen Newsletter, dass der momentane Höhenflug von Bitcoin (BTC) zunächst nur als Erholung im anhaltenden Bärenmarkt einzustufen ist. Entsprechend gehen die Experten davon aus, dass auf die Kletterpartie ein erneuter Einbruch folgt, der die Kurse von BTC und Ethereum (ETH) noch unter die Jahrestiefs von 2022 absenken könnte. Dabei verweisen die Analysten auf die sogenannten Elliott-Wellen.

Marktvisualisierung von Coin360

Nach einem längeren Abwärtstrend gibt es zunächst immer viele Zweifel, ehe ein neuer Aufwärtstrend erkannt wird. Deshalb bleiben viele Experten lieber zunächst konservativ und tippen auf neue Verluste, während die Trader die Trendwende schon früher erkennen können, wenn sie im Kursdiagramm höhere Hochs und höhere Tiefs sehen, was normalerweise ein klares Vorzeichen ist.

Deuten Bitcoin und die Altcoins schon auf eine derartige Bodenbildung hin? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich aktuell in einer engen Preisspanne zwischen 20.400 – 21.650 US-Dollar. In der Regel ist die Bildung einer engen Spanne in unmittelbarer Nähe eines starken Widerstandes ein gutes Signal, denn daran ist zu sehen, dass die Trader scheinbar nicht ihre Gewinne ausbuchen, sondern weiter halten wollen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die nach oben gerichteten Moving Averages (MAs) und der Relative Stärkeindex (RSI) im überkauften Bereich lassen darauf schließen, dass sich die Kletterpartie zunächst fortsetzen wird, allerdings müssen die Käufer den Bitcoin-Kurs nun über 21.650 US-Dollar heben, damit der Aufwind auch wirklich beibehalten werden kann. Anschließend könnte BTC auch noch auf 25.211 US-Dollar getragen werden.

Falls die Bären den Sprung über 21.650 US-Dollar jedoch verhindern können, könnten viele Trader, die in den unteren Bereichen gekauft haben, dann doch der Versuchung erliegen und ihre Gewinne ausbuchen. Schlimmstenfalls droht hierdurch ein Abschwung auf unter 20.400 US-Dollar.

Auf der Unterseite befindet sich der nächste Support dann am 20-Day Exponential Moving Average (19.268 US-Dollar). Falls sich der Bitcoin-Kurs spätestens hier fangen kann, werden die Bullen wohl erneut Anlauf auf 21.650 US-Dollar nehmen. Sollte der 20-Day EMA jedoch einknicken, dann ist ein Crash bis auf 18.388 US-Dollar denkbar.

ETH/USDT

Die Verkäufer haben probiert, einen größeren Abschwung für Ethereum hinzulegen, doch der Einbruch konnte am 18. Januar bei knapp 1.500 US-Dollar gestoppt werden. Daran ist zu erkennen, dass die Bullen Abschwünge scheinbar wieder aufkaufen.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bullen werden wiederum versuchen, den Ethereum-Kurs zurück über den Widerstandsbereich von 1.610 – 1.680 US-Dollar zu heben und falls dies gelingt, könnte ETH wohl auch noch bis auf 1.800 US-Dollar vorstoßen. Hier wartet dann jedoch eine große Hürde, aber falls diese ebenso genommen werden kann, steht einer Kletterpartie bis auf 2.000 US-Dollar nicht mehr viel im Wege.

Wenn die Bären einen solchen Höhenflug verhindern wollen, müssen sie unbedingt den Widerstandsbereich verteidigen und den Kurs zurück unter 1.500 US-Dollar drücken. Anschließend könnte ETH auch noch bis auf den 20-Day EMA bei 1.428 US-Dollar schlittern.

XRP/USDT

Ripple (XRP) hat am 18. Januar an den Moving Averages neuen Support gefunden und konnte sich am 19. Januar von hier zurück nach oben aufschwingen. Daran lässt sich erkennen, dass es am 20-Day EMA bei 0,37 US-Dollar hohes Kaufinteresse gibt.

Ripple-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Käufer werden nun versuchen, diesen Schwung zu konservieren, um über den nächsten Widerstand bei 0,42 US-Dollar zu klettern. Diese Marke ist wiederum für die Bären wichtig, denn sollte diese fallen, könnte der XRP-Kurs wahrscheinlich ohne viel Gegenwehr auch noch 0,51 US-Dollar erreichen.

Die Bären haben voraussichtlich andere Pläne und werden versuchen, den Ripple-Kurs zurück unter die Moving Averages zu ziehen. Sollte dies gelingen, dann ist ein Absturz bis auf die Support-Linie denkbar, spätestens hier wird es allerdings wohl wieder hohes Kaufinteresse geben.


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