Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

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Bitcoin (BTC) ist am 12. Januar zurück über 19.000 US-Dollar geklettert und damit auf den höchsten Stand seit dem 8. November. Obwohl ein neuer Bullenmarkt wahrscheinlich noch immer weit entfernt ist, lassen die Daten der Krypto-Analysten von Glassnode vermuten, dass die lang ersehnte Bodenbildung endlich abgeschlossen ist. So weist der Analysedienst darauf hin, dass „13 % der verfügbaren Angebotsmenge“ von Bitcoin nach dem Sprung auf 18.200 US-Dollar wieder im Profit liegen. Daran ließe sich wiederum erkennen, dass im Bereich zwischen 16.500 – 18.200 US-Dollar starke Akkumulation betrieben wurde.

Neben Bitcoin zeigt sich diese Akkumulation auch bei Ethereum (ETH), denn die Anzahl der „Sharks“ im Bereich von 100 – 10.000 ETH ist seit dem 22. November um satte 3.000 gestiegen, wie die Daten von Santiment zeigen.

Marktvisualisierung von Coin360

Oftmals verpassen die Anleger eine Bodenbildung, weil sie diese nicht rechtzeitig erkennen. Wer einen derartigen Trend frühzeitig lesen will, sollte deshalb genauestens auf die Kursentwicklung achten, denn allen voran eine Folge aus höheren Hochs und höheren Tiefs gilt als wichtiger Fingerzeig für einen neuen Aufwärtstrend.

Liegen Bitcoin und die Altcoins endlich wieder im Aufwärtstrend? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin scheint endlich wieder auf dem Pfad der Erholung. Die starken Kaufbemühungen der Bullen haben den Kurs am 12. Januar erfolgreich über den kritischen Widerstand bei 18.388 US-Dollar gehievt, was ein erstes Zeichen dafür ist, dass die Bären langsam die Oberhand verlieren.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Der deutliche Aufschwung der letzten Tage hat den Relativen Stärkeindex (RSI) zurück in den überverkauften Bereich bewegt, woraus zu schlussfolgern ist, dass es zumindest kurzfristig wieder eine kleine Korrektur nach unten geben könnte.

Sofern die Bullen jedoch schaffen, den Bitcoin-Kurs nicht zurück unter 18.388 US-Dollar rutschen zu lassen, bestätigt sich die Trendwende vom Abverkauf von Aufschwüngen zu Ankäufen bei Abschwüngen. BTC wäre dann in guter Position, um die Kletterpartie bis zum nächsten großen Widerstand bei 21.500 US-Dollar weiterzuführen.

Falls die Bären diesen positiven Lauf stoppen wollen, müssen sie den Kurs schnellstmöglich wieder unter 18.388 US-Dollar drücken. Dadurch könnten genug Abwärtssog generiert werden, um Bitcoin auch noch bis auf den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 17.378 US-Dollar abzusenken.

ETH/USDT

Ethereum ist am 11. Januar über den Widerstand bei 1.352 US-Dollar gesprungen und konnte am 12. Januar dann auch noch die Abwärtstrendlinie durchbrechen. Daraus lässt sich folgern, dass die Bullen ein regelrechtes Comeback gestartet haben.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären werden jetzt versuchen, diese Erholung zu stoppen und den Kurs wieder unter das 20-Day EMA bei 1.292 US-Dollar zu drücken. Ein deutlicher Aufschwung von dieser Marke würde hingegen belegen, dass die Anleger inzwischen die Aufschwünge aufkaufen. Dadurch stünden die Karten umso besser für einen Marsch in Richtung 1.700 US-Dollar. Spätestens hier wartet dann die nächste große Hürde für ETH.

Dieses positive Szenario ist jedoch hinfällig, wenn der Ethereum-Kurs zurück unter die Gleitenden Mittel (Moving Averages) schlittert. In diesem Fall wäre der jüngste Höhenflug wohl nur eine Bullenfalle.

XRP/USDT

Ripple (XRP) ist am 12. Juni zurück unter das 50-Day SMA bei 0,37 US-Dollar abgerutscht, aber immerhin konnten die Bullen erfolgreich den Ausbruch aus dem symmetrischen Dreieck verteidigen.

XRP-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Das nach oben ziehende 20-Day EMA bei 0,35 US-Dollar und der RSI im positiven Bereich lassen vermuten, dass die Bullen momentan die Oberhand haben. Die Käufer werden jetzt versuchen, den Ripple-Kurs über 0,38 US-Dollar zu heben und die Kletterpartie damit auf 0,42 US-Dollar auszudehnen.

Sollte der XRP-Kurs allerdings zurück unter das 50-Day SMA bei 0,37 US-Dollar schlittern, dann werden die Bären versuchen, die Ripple-Kryptowährung zurück in das Dreieck abzusenken. Falls dies gelingt, wäre auch noch ein Crash bis auf die Support-Linie des Dreiecks denkbar.


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