Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

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Die neuen amerikanischen Arbeitsmarktdaten für Dezember zeigen ein Wachstum von 223.000 neuen Stellen, womit die tatsächlichen Zahlen noch über der optimistischen Prognose von 200.000 neuen Arbeitsplätzen liegen. Obwohl sich daran erkennen lässt, dass es der US-Wirtschaft trotz Krise noch immer gut geht, verweisen einige Beobachter auf die nachlassende Lohnentwicklung, die mit einem schmalen Plus von 0,3 % für den Monat noch hinter den Erwartungen von 0,4 % zurückbleibt.

Doch auch aus Europa gibt es positive Nachrichten, denn hier ist die Inflation von 10,1 % im November auf 9,2 % im Dezember zurückgegangen. Zusammen mit den US-Arbeitsmarktzahlen schürt sich daraus die Hoffnung, dass die Zentralbanken in den USA und der EU womöglich von ihrer strengen Zinspolitik abrücken.

Marktvisualisierung von Coin360

Die Auswirkungen auf den Kryptomarkt waren allerdings nur verhalten, so bewegt sich Marktführer Bitcoin (BTC) ungeachtet dessen noch immer in derselben engen Preisspanne. Vielleicht sind es die Gerüchte um eine Insolvenz der Kryptobörse Huobi, die auf die Euphoriebremse drücken.

Immerhin gehen einige Analysten davon aus, dass die niedrige Volatilität von Bitcoin eine baldige Explosion zur Folge haben könnte, doch John Bollinger, der Erfinder der Bollinger-Bänder, ist von dieser These nicht ganz überzeugt. So meint dieser in einer Antwort auf den Krypto-Influencer Scott Melker, dass „längere Stauungen selten ein gutes Zeichen sind“.

Geht es für Bitcoin und die Altcoins bald nach oben oder bleiben diese in ihren momentanen Spannen gefangen? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin ist am 4. Januar über die beiden Gleitenden Mittel (Moving Averages) geklettert, doch konnte die wichtige Hürde bei 17.061 US-Dollar nicht überspringen. Daran lässt sich erkennen, dass die Bären mit Nachdruck die Oberseite verteidigen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Obwohl der Kurs am 6. Januar zurück unter die Moving Averages abgerutscht ist, lässt die lange Lunte an der Tageskerze darauf schließen, dass es in den unteren Bereichen erhöhte Nachfrage gibt. Die Bullen könnten die Gelegenheit jetzt nutzen, um den Bitcoin-Kurs endlich über 17.061 US-Dollar zu hieven.

Falls dies gelingt, könnte BTC umso mehr Fahrt aufnehmen und bis auf 17.854 US-Dollar oder sogar 18.138 US-Dollar vorstoßen.

Sollte dies jedoch nicht klappen, dann würde die marktführende Kryptowährung sehr wahrscheinlich noch weiter in der engen Preisspanne zwischen 16.256 – 17.061 US-Dollar verhaftet bleiben.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) bewegt sich seit mehreren Tagen in einer Preisspanne von 1.150 – 1.352 US-Dollar, wobei die Kursbewegungen innerhalb dieser ziemlich volatil sind.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Moving Averages sind abgeflacht, aber der Relative Stärkeindex (RSI) befindet sich im positiven Bereich, was vermuten lässt, dass die Bullen einen leichten Vorteil haben. Sollte der Ethereum-Kurs nun über 1.272 US-Dollar klettern, dann ist ein Aufschwung bis an den Widerstand bei 1.352 US-Dollar denkbar.

Falls ETH jedoch zurück unter die Moving Averages abrutscht, dann ist ein Crash bis auf den nächsten Support bei 1.150 US-Dollar wahrscheinlich. Spätestens hier wird es dann zum umkämpften Tauziehen zwischen Bullen und Bären um die weitere Kursrichtung kommen.

XRP/USDT

Ripple (XRP) ist am 4. Januar über das 20-Day EMA bei 0,35 US-Dollar gestiegen, doch die Bullen konnten den Kurs nicht lange in dieser Region halten, wie am langen Docht der Tageskerze zu erkennen ist.

XRP-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Entsprechend ist der Ripple-Kurs wieder nach unten eingebrochen und zurück auf den Support des symmetrischen Dreiecks abgerutscht. Beide Moving Averages zeigen nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären am Drücker sind.

Sollte der XRP-Kurs als nächstes aus dem Dreieck rutschen, dann ist für den Altcoin eine Talfahrt bis auf den kritischen Support von 0,30 US-Dollar möglich.

Falls die Ripple-Kryptowährung jedoch erneut über das 20-Day EMA klettern kann, wäre daran starkes Kaufinteresse am Support erkennbar. Dadurch könnte der Kurs bis an den Widerstand des Dreiecks getragen werden.


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