Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), BNB (BNB)

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Bitcoin (BTC) hat sich von der Schwäche auf den Aktienmärkten nicht beeindrucken lassen und am 30. November eine Erholung gestartet. Die Käufer versuchen, einen Monatsschluss über 17.000 US-Dollar zu erreichen. Das deutet darauf hin, dass die starken Verkäufe aufgrund der FTX-Krise zurückgehen könnten.

In der Regel geraten Kleinanleger in einem Bärenmarkt in Panik und stoßen ihre Bestände ab, aber bei den Bitcoin-Anlegern war das Gegenteil der Fall. Laut Daten vom 27. November von Glassnode haben Investoren, die weniger als einen Bitcoin halten (die sogenannten Shrimps) seit dem FTX-Crash 96.200 Bitcoin gekauft.

Auch Anleger, die zwischen 1 und 10 Bitcoin halten (Crabs) haben den letzten 30 Tagen 191.600 Bitcoin gekauft. Das zeigt, dass die Anleger weiterhin auf den niedrigeren Niveaus kaufen.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Eine deutliche Erholung des Bitcoin-Kurses ist jedoch noch einige Zeit unwahrscheinlich. Das Handelsunternehmen QCP Capital glaubt, dass die Daten zum US-Verbraucherpreisindex am 13. Dezember und die geldpolitische Entscheidung der US-Zentralbank am 14. Dezember Risikofaktoren sind, da viele Anleger “gezwungen sein könnten, ständig Vermögenswerte zu verkaufen, um Liquidität zu beschaffen”. QCP geht davon aus, dass sich die Situation erst im zweiten oder dritten Quartal des nächsten Jahres ändern wird, wenn die US-Zentralbank umgeschwenkt und Liquidität in das System einbringt.

Könnte Bitcoin den Kryptowährungsmarkt nach oben führen? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USDT

Bitcoin stieg am 28. November von 15.995 US-Dollar aus nach oben und brach am 30. November über das absteigende Dreiecksmuster aus. Damit wurde die bärische Konstellation hinfällig und könnte die Bullen zu Käufen veranlasst haben. Diese versuchen, den Kurs über den 20-Tage-EMA bei 16.910 US-Dollar steigen zu lassen.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Ein Schlusskurs über dem 20-Tage-EMA wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass die Bären ihren Einfluss verlieren könnten. BTC/Tether (USDT) könnte dann auf 17.622 US-Dollar und dann auf den 50-Tage-SMA bei 18.434 US-Dollar steigen. Die Verkäufer werden diese Zone heftig verteidigen.

Wenn der Kurs nach unten dreht, sich aber am 20-Tage-EMA erholt, deutet das darauf hin, dass die Bullen die Rückgänge kaufen. Damit steigt die Chance auf eine Rallye auf 20.000 US-Dollar und dann auf 21.500 US-Dollar.

Es könnte auch sein, dass der Kurs von 17.622 US-Dollar aus fällt. Wenn das passiert, könnte das Paar sich noch einige Zeit zwischen 15.476 US-Dollar und 17.622 US-Dollar konsolidieren.

ETH/USDT

Ether (ETH) drehte am 26. November vom 20-Tages-EMA bei 1.234 US-Dollar aus nach unten, aber die Bullen stoppten den Rückgang am 28. November bei 1.151 US-Dollar. Das deutet auf eine erneute Nachfrage hin und ist ein Zeichen dafür, dass die Stimmung ins Positive umschlagen könnte.

ETH/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die Käufer haben den Kurs über den 20-Tage-EMA steigen lassen und werden als nächstes versuchen, den 50-Tage-SMA bei 1.335 US-Dollar zu durchbrechen. Wenn ihnen das gelingt, könnte ETH/USDT bis an den Widerstand des absteigenden Kanals steigen. Dieses Niveau werden die Bären heftig verteidigen, da ein Ausbruch über die Spanne einen möglichen Trendwechsel einleiten könnte.

Dieses bullische Szenario ist hinfällig, wenn die Bären den 50-Tage-SMA verteidigen und den Kurs wieder unter die Marke von 1.051 US-Dollar sinken lassen. Das Paar könnte dann auf die Unterstützung des Kanals zurückrutschen.

BNB/USDT

BNB (BNB) hat sich am 29. November von den gleitenden Durchschnitten aus erholt, aber die Bullen haben Schwierigkeiten, diesen Schwung weiter zu nutzen. Das deutet darauf hin, dass die Bären zwischen 300 und 318 US-Dollar heftigen Widerstand leisten.

BNB/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Der 20-Tage-EMA bei 292 US-Dollar flacht allmählich ab und der RSI liegt knapp über der Mitte. Das deutet auf ein Gleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot hin. Die Käufer könnten sich einen Vorteil verschaffen, wenn sie den Kurs über 318 US-Dollar katapultieren. Dann könnte es zu einer Rallye bis auf 338 US-Dollar kommen, wo die Bären erneut heftigen Widerstand leisten werden.

Dieses bullische Szenario ist hinfällig, wenn der Kurs nach unten dreht und unter die gleitenden Durchschnitten fällt. Das Paar könnte dann bis auf die Unterstützung bei 258 US-Dollar sinken.

Die Ansichten, Gedanken und Meinungen, die hier geäußert werden, sind allein die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten und Meinungen von Cointelegraph wider.

Dieser Artikel dient nicht als Investmentberatung oder -empfehlung. Jedes Investment und jeder Handel bringen Risiken mit sich und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

 


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