Bitcoin (BTC) büßt Grayscale-Gewinne nach ETF-Aufschüben gänzlich ein

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In weniger als einem Tag hat der Bitcoin-Kurs (BTC) fast sämtliche Zugewinne eingebüßt, die durch den unerwarteten Sieg der Krypto-Investmentfirma Grayscale im Prozess gegen die US-Börsenaufsicht SEC ausgelöst wurden.

Dieser hatte Bitcoin am 29. August auf ein zweiwöchiges Hoch katapultiert, denn das zuständige Gericht ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die SEC „willkürlich“ gehandelt hat, als sie den Antrag von Grayscale Investments auf Umwandlung des firmeneigenen Bitcoin-Investmentfonds in einen Indexfonds (ETF) abgelehnt hat, ohne diesen zu prüfen.

Das für die Kryptobranche erfreuliche Urteil hatte BTC nicht nur einen spürbaren Schub gegeben, sondern auch insgesamt die Hoffnungen geschürt, dass es bald einen ersten „direkten“ Bitcoin-ETF geben könnte. Nun folgt allerdings die Ernüchterung, denn die amerikanische Börsenaufsicht hat am gestrigen 31. August die Prüfungsfristen für gleich sieben derartige Anträge aufgeschoben. Im Anschluss ist der Bitcoin-Kurs am 1. September um satte 5 % eingebrochen.

Laut den Daten von Cointelegraph Markets Pro befindet sich Bitcoin aktuell nur noch bei 26.000 US-Dollar, während sich die marktführende Kryptowährung seit dem Grayscale-Sieg bis zuletzt auf knapp 27.300 US-Dollar halten konnte.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Mit BlackRock, WisdomTree, VanEck, Bitwise, Valkyrie, Fidelity sowie dem gemeinsamen Antrag von Invesco und Galaxy mussten gleich mehrere große Player heute eine vorübergehende Niederlage verkraften, denn allesamt müssen auf die Prüfung ihrer BTC-ETFs noch warten.

Allerdings hatten die Bloomberg-Experten Eric Balchunas und James Seyffart inmitten der Euphorie vor weiteren Aufschüben gewarnt, weshalb die Stärke des plötzlichen Abschwungs verwunderlich ist.

Die SEC hat nun zusätzliche 45 Tage Zeit, um die betreffenden Anträge zu prüfen oder weitere Fristverlängerungen auszusprechen.

Die nächsten Deadlines für die sieben Bitcoin-ETFs liegen zwischen dem 16. bis 19. Oktober, sollte die Behörde erneut aufschieben, könnten die Prüfungsfristen maximal noch bis Mitte März 2024 verlängert, ehe es zu einer finalen Entscheidung kommen muss.

Balchunas hatte am 30. August die Wahrscheinlichkeit für die Zulassung eines ersten direkten Bitcoin-ETFs in diesem Jahr jedoch noch von 65 % auf 75 % erhöht.

Dabei führte er allen voran den Sieg von Grayscale als Grund an, denn die einstimmige Entscheidung des Gerichts würde es der Börsenaufsicht „zukünftig schwer machen, weitere Ablehnungen zu rechtfertigen“.




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