Bitcoin (BTC)-Boden noch nicht erreicht? Willy Woo sieht weiteres Abwärtspotenzial

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Das Marktverhalten von Bitcoin (BTC) ist noch nicht “gleichbedeutend” mit früheren Bärenmarkttiefs, wie ein führender Krypto-Analyst erklärt.

In einem Twitter-Thread am 14. September nannte der Statistiker Willy Woo, der Schöpfer der Datenquelle Woobull, drei Beispiele, warum BTC/USD noch weiter fallen könnte.

Obwohl viele ein neues Makrotief bei dem Rückgang im Juni auf 17.600 US-Dollar sahen, sind nicht alle davon überzeugt, dass Bitcoin erneut so tief sinken könnte.

Woo glaubt immer noch, dass es möglich ist, dass der Kurs tiefer fällt. Das könnte den Kurs auch bis auf unter 10.000 US-Dollar führen.

Angebot im Minus kurz vor Boden

Ein Indikator, den Woo hervorhebt, ist der prozentuale Anteil des gesamten BTC-Angebots, der mit Verlust gehalten wird. Dieser ist nun mehr wert als der Preis, zu dem er sich zuletzt bewegt hat.

In früheren Bärenmärkten kam es zu Tiefs, wenn der Anteil der Coins, die im Minus leigen, 60 Prozent erreicht hat.

“Im Hinblick auf den maximalen Schmerz, hat der Markt nicht den gleichen Schmerz empfunden wie bei früheren Böden”, wie er warnte. Das illustrierte er anhand eines Chart des On-Chain-Analyseunternehmens Glassnode.

Dem Chart zufolge sind 52 Prozent des Angebots derzeit im Minus. Um auf 60 Prozent zu kommen, müsste BTC/USD auf 9.600 US-Dollar fallen.

Bitcoin Kostenbasisdichte, kommentierter Chart. Quelle: Willy Woo/ Twitter

Woo fügte hinzu, das Minus-Angebot hat in den früheren Bitcoin-Bärenmarkten eine langfristige Trendlinie “sauber” durchstoßen, was dieses Mal noch nicht passiert ist.

Kostenbasis nähert sich der Zielzone

Die Bodenbildung zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Investoren. Hier wird zwischen langfristigen (LTH) und kurzfristigen (STH) Besitzern unterschieden.

Normalerweise haben STHs am Boden eine niedrigere Kostenbasis als LTHs. Das bedeutet, dass STHs weniger für ihre Coins gezahlt haben als LTHs. Als LTHs gelten Besitzer, die BTC für 155 Tage oder länger halten.

“Wir sind nah dran, aber noch nicht am Ziel. Ich glaube, das braucht noch etwas Zeit”, wie Woo kommentierte.

Bitcoin Hodler Kostenbasis, kommentierter Chart. Quelle: Willy Woo/ Twitter

Zuvor hat David Puell, der Schöpfer des Puell Multiple Indikators, die Unterschiede im Hinblick auf die Kostenbasis als “interessanten” Faktor für Analysten bezeichnet.

Akkumulation nicht “gleichbedeutend” mit Geschichte

Große und kleine Hodler müssten letztendlich noch stärker akkumulieren, so Woo abschließend.

Er hob auf einem Chart zur Bärenmarktakkumulation von Glassnode hervor, dass BTC im Jahr 2022 nicht mehr in vergleichbarem Maße von Verkäufern zu “dringenden” Käufern fließt wie zuvor.

Bitcoin Bärenmarktakkumulation, Kommentierter Chart. Quelle: Willy Woo/ Twitter

“Bislang haben wir noch keine so starke Akkumulation erreicht, wie es in früheren Tiefstständen der Fall war”, wie er erklärte.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.




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