Binance wird von japanischer FSA wegen fehlender Zulassung verwarnt

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Die marktführende Kryptobörse Binance könnte schon bald wieder mit den japanischen Aufsichtsbehörden in Konflikt geraten.

Die japanische Finanzaufsicht FSA hat am gestrigen Freitag eine Warnung gegenüber Binance ausgesprochen, weil die Krypto-Handelsplattform in dem Land ohne ordnungsgemäße Zulassung operiert. Die Kryptobörse Bybit wurde im Mai aus dem selben Grund verwarnt.

Nachdem China 2017 den Handel mit Kryptowährungen verboten hatte, waren viele chinesische Kryptobörse ins benachbarte Japan umgesiedelt, darunter auch die Binance.

Kurze Zeit später entwickelte die japanische FSA einen klaren und deutlichen Gesetzesrahmen für Kryptowährungen, wodurch der Inselstaat zu einem der ersten Länder überhaupt wurde, das die Kryptobranche reguliert. Demnach sind Handelsplattformen in Japan verpflichtet, sich bei den Aufsichtsbehörden zu registrieren und eine Zulassung einzuholen.

Während Plattformen wie die Huobi diesen Weisungen folgten, wanderte die Binance im März 2018 wiederum nach Malta aus. Wie Cointelegraph berichtet hatte, wollte Binance eigentlich schon im Januar 2020 den Zugang für japanische Krypto-Anleger sperren, weil die eigenen Dienstleistungen für diese nicht länger angeboten werden durften.

Eine Änderung am japanischen Gesetz für Zahlungsverkehr, die im Q2 2020 in Kraft getreten ist, sorgte zusätzlich für eine strengere Regulierung von Kryptobörsen in dem Land.

Eine geplante Partnerschaft mit der japanischen Kryptobörse TaoTao, durch die sich Binance wieder legalen Zugang zum japanischen Markt verschaffen wollte, scheiterte vergangenen Oktober. Der Finanzkonzern SBI kaufte die Krypto-Handelsplattform wenige Tage später auf.

Ein Sprecher der Binance erklärt gegenüber Cointelegraph, dass die Kryptobörse „derzeit nicht in Japan operiert, und auch keine japanischen Anleger bewirbt“. Zu rechtlichen Prozessen will sich das Unternehmen generell nicht äußern:

„Was wir sagen können, ist dass wir mit den Aufsichtsbehörden kooperieren und unsere rechtlichen Verpflichtungen sehr ernst nehmen. Wir tun unser Bestes, um den ständig wandelnden Vorgaben in dieser noch so jungen Branche gerecht zu werden.“


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