Binance wehrt sich gegen Bericht über unzureichende Stablecoin-Abdeckung

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Die große Kryptobörse Binance wehrt sich gegen einen Bloomberg-Bericht laut dem der firmeneigene Stablecoin Binance-Peg BUSD „nicht zu jederzeit vollständig durch BUSD gedeckt war“.

Im firmeneigenen Blog hält Binance am 10. Januar entgegen, dass der Bericht – der später ergänzt wurde, um den Unterschied zwischen einem gekoppelten (‘pegged’) und gedeckten (‘backed’) Stablecoin zu erklären – lediglich darauf begründet ist, dass es „Timing-Probleme bei der Abdeckung des Binance-Peg BUSD durch BUSD gab“. Bloomberg hatte unter Berufung auf den On-Chain-Analysten Jonathan Reiter, Mitgründer von ChainArgo, berichtet, dass es zwischen 2020 und 2021 mehrere Situationen gab, in denen der Binance-Peg BUSD nicht ausreichend gedeckt war. Dabei soll es zu Lücken von mehr als 1 Mrd. US-Dollar gekommen sein.

Nichtsdestotrotz beharrt die Kryptobörse darauf, dass ihr primärer Stablecoin Binance USD (BUSD) „vollständig durch US-Dollar und bargeldähnliche Reserven abgedeckt ist“ und dass der sekundäre Binance-Peg BUSD wiederum vollständig durch BUSD abgesichert ist.

„Obwohl es scheinbar Unterschiede in den Daten gibt, waren die Auslösungen durch unsere Kunden zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, wie Binance betont. Und weiter: „Auch der BUSD auf Basis von ERC-20, der durch Paxos herausgegeben und von der NYDFS reguliert wird, ist vollständig durch US-Dollar gedeckt und nicht betroffen.“

Die Regulierungsbehörden und Medien scheinen aktuell vermehrt ihren Fokus auf Stablecoins zu richten, nachdem der Zusammenbruch des TerraUSD einer der Auslöser für den momentanen Dominoeffekt auf dem Kryptomarkt war. Die Insolvenz des zugehörigen Krypto-Projekts Terra (LUNA) hatte zur Folge, dass Celsius, BlockFi, Voyager und nicht zuletzt auch die FTX ins Wanken geraten sind.

Auch Stablecoin-Marktführer Tether (USDT) steht schon seit längerem im Verdacht, nicht vollständig abgedeckt zu sein. So musste das Krypto-Unternehmen 2021 unter anderem eine Strafe von 18,5 Mio. US-Dollar an die New Yorker Staatsanwaltschaft zahlen, weil der Grad der Abdeckung des firmeneigenen Stablecoins nicht akkurat offengelegt wurde.


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