Binance verpflichtet alle Nutzer zur Verifizierung ihrer Daten

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Die marktführende Kryptobörse Binance ist in den letzten Wochen in mehreren Ländern ins Fadenkreuz der Aufsichtsbehörden geraten, weshalb sich die Handelsplattform nun dazu entschieden hat, strenger bei der Einholung von Nutzerdaten (KYC) vorzugehen.

Dementsprechend schreibt die Binance in einer neuen Mitteilung: „Ab sofort werden alle neuen Nutzer zur sofortigen Verifizierung ihrer Daten verpflichtet, ehe sie unsere Produkte und Dienstleistungen nutzen können, das betrifft unter anderem den Handel mit Kryptowährungen, Einzahlungen und Auszahlungen.“

Zudem können alle Nutzer, die bisher ohne die Verifizierung ihrer Daten mit Kryptowährungen gehandelt haben, nun nur noch „Auszahlungen, Stornierungen, Schließungen und Rückerstattungen“ tätigen.

Für die bestehenden Nutzer sollen diese Einschränkungen jedoch stufenweise umgesetzt werden, damit Geschäftsbetrieb möglichst reibungslos aufrechterhalten bleiben kann. Eine sofortige Verifizierung der Nutzer wird nichtsdestotrotz bevorzugt, damit alle Produkte und Dienstleistungen weiterhin wie gewohnt zur Verfügung gestellt werden können. Dahingehend fordert die Handelsplattform auf:

„Binance rät allen Nutzern, die sofortigen Verifizierung ihrer Daten vorzunehmen, um etwaige Verzögerungen beim Bearbeitungsprozess und damit einhergehende Einschränkungen zu verhindern.“

Die Kryptobörse will mit der strengeren Einholung von Nutzerdaten und strengeren Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung für einen höheren Anlegerschutz sorgen, doch auch die Befriedung der verschiedenen Aufsichtsbehörden soll damit wohl erreicht werden.


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