Binance schult kasachische Behörden im Umgang mit Krypto-Kriminalität

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Die marktführende Kryptobörse Binance hat sich mit der Finanzmarktaufsicht von Kasachstan darauf geeinigt, die Behörde im Rahmen eines Trainingsprogramms für den Umgang mit Kryptowährungen zu schulen.

Das Trainingsprogramm zielt darauf ab, Beamten aus Regulierungs- und Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt Fachkenntnisse für ihre jeweilige Arbeit mit Kryptowährungen zu vermitteln. Zudem soll dadurch die nationale und internationale Kooperation zwischen einzelnen Behörden beim Kampf gegen Finanzkriminalität und Cyberkriminalität gestärkt werden.

Die Beamten sollen durch das Training unter anderem in die Lage versetzt werden, zu erkennen, wann und wie Kryptowährungen für illegale Zwecke wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit mit den Behörden in Kasachstan ist dabei durchaus von Bedeutung, denn das osteuropäische Land ist inzwischen zu einem der wichtigsten Player im weltweiten Mining von Bitcoin (BTC) avanciert. Aus diesem Grund arbeitet die Regierung des Landes bereits an einer förderlichen Krypto-Regulierung, die es Kryptobörsen ermöglichen soll, Bankkonten zu eröffnen, außerdem soll die Nutzung von Kryptowährungen insgesamt legalisiert werden. Die Binance hat Anfang August bereits eine vorläufige Zulassung für das Land erhalten.

Das Schulungsprogramm von Binance wurde bereits mit Behörden in Israel, Kanada, Brasilien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Norwegen und Deutschland durchgeführt. Obwohl das Programm offiziell erst am 26. September ins Leben gerufen wurde, wurden die entsprechenden Workshops bereits über das ganze Jahr abgehalten.

Da es selbst den genannten Ländern an einer vollumfänglichen Krypto-Regulierung fehlt, verläuft die Expansion der Binance in diesen Regionen nur langsam. Das Trainingsprogramm soll auf indirektem Weg also auch erreichen, dass sich die Behörden zunehmend für eine Kooperation mit der Krypto-Handelsplattform öffnen.

Die neuen Bemühungen um eine Zusammenarbeit durch Binance kommen nachdem die Kryptobörse in den vergangenen Jahren zahlreiche Warnungen und Betriebsverbote in verschiedenen Ländern ausgesprochen bekommen hat. Nichtsdestotrotz konnte die Plattform hier zum Teil wieder Zugang bekommen.

So hat Binance inzwischen in Frankreich, Italien und Spanien Genehmigungen erhalten, obwohl die Plattform von den zuständigen Behörden zuvor schon gerügt worden war.


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