Binance schränkt wegen Sanktionen den Handel für russische Krypto-Nutzer ein

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Die weltweit marktführende Kryptobörse Binance ergreift nun umfangreiche Maßnahmen gegen russische Nutzer, um damit den Vorgaben des fünften Sanktionspakets der Europäischen Union (EU) zu entsprechen.

Wie die Binance am gestrigen Donnerstag offizielle vermeldet hat, werden deshalb neue Beschränkungen für russische Staatsbürger und alle Einwohner Russlands eingeführt. So werden diese sogar gänzlich vom Handel ausgeschlossen, sofern sie ein Vermögen von mindestens 10.000 Euro auf der Plattform halten.

Die betreffenden Accounts können dann weder auf dem Spotmarkt noch auf dem Futures-Markt handeln, auch die Nutzung der Binance-Wallets fällt weg. Zinserträge aus Staking und Yield Farming können ebenfalls nicht eingelöst werden.

Die Beschränkungen umfassen alle russischen Staatsbürger, alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Russland und alle juristischen Personen (Unternehmen) in Russland. Dahingehend gilt jedoch:

„Konten von russischen Staatsbürgern, die außerhalb Russlands leben und mit Adresse verifiziert sind, und Konten von russischen Staatsbürgern und Unternehmen innerhalb Russlands, die ein Vermögen von weniger als 10.000 Euro auf unserer Plattform halten, sind von den Einschränkungen nicht betroffen.“

Alle betroffenen Personen und Unternehmen, die offene Positionen im Futures-Handel und Derivatehandel haben, müssen diese innerhalb der nächsten 90 Tage schließen.

Die Binance ist sich durchaus im Klaren, dass die ergriffenen „potenziell sehr einschränkend für ganz normale russische Bürger“ sind, nichtsdestotrotz gibt die Kryptobörse zu bedenken, dass sie „bei der Umsetzung der Sanktionen eine Vorreiterrolle in der Branche inne hat“. Auch andere Krypto-Handelsplattformen müssten diesen Schritt bald gehen.

Bei Redaktionsschluss hat die Binance bisher noch nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert, dieser Artikel wird aktualisiert, sobald eine Reaktion vorliegt.

Binance-Geschäftsführer Changpeng Zhao hatte zuvor angekündigt, dass sich die Handelsplattform ebenso an die Sanktionen halten müsse wie alle anderen Finanzinstitutionen auch. Der CEO betonte dabei jedoch, dass Binance „nicht ohne zu differenzieren einfach die Konten von Millionen von Nutzern einfriert“.

Die Europäische Union (EU) hat das fünfte Sanktionspaket gegen Russland am 8. April verabschiedet. Damit gehen eine Reihe von weiteren Finanzsanktionen gegen die Putin-Regierung einher, darunter auch ein „Verbot der Erbringung hochwertiger Krypto-Dienstleistungen für Russland“.

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