Binance-CEO lässt Nutzer abstimmen – Zukünftig keine Handelsgebühren mehr?

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Sowohl für kleine Privatanleger als auch für große Investoren sind Handelsgebühren meist ein hauptsächliches Kriterium, wenn es um den Handel auf Kryptobörsen geht. Dementsprechend ist es wenig verwunderlich, dass die Begeisterung groß ausgefallen ist, als Binance-Chef Changpeng Zhao die Krypto-Community gefragt hat, ob sie potenziell Interesse an gebührenfreiem Trading hätte.

Und die Entscheidungen von Binance haben Gewicht, denn die Handelsplattform ist marktführend und übertrifft selbst den nächstgrößeren Konkurrenten FTX um das 10-Fache im Hinblick auf das Handelsvolumen. Zhao, der dafür bekannt ist, neue Features auf Grundlage von Community-Feedback einzuführen, könnte mit seiner Frage bezüglich dem gänzlichen Wegfallen von Handelsgebühren also womöglich die nächste Richtungsbewegung für die ganze Branche vorgeben.

Obwohl keine Handelsgebühren für Anleger und Investoren zwar ein gern genommenes Geschenk wären, gibt Zhao zu bedenken, dass ein solches Modell auch Nachteile mit sich bringen würde, darunter zum Beispiel das sogenannte Wash-Trading. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Marktmanipulation, durch die besonders Handelsvolumen künstlich aufgeblasen werden können, indem ein Finanzinstrument beliebig oft gekauft und verkauft wird. Ohne Gebühren würde dies umso leichter möglich werden.

Ein weiteres Problem in diesem Kontext ist, dass Investoren durch Wash-Trading unrechtmäßig den VIP-Status bei Binance erreichen könnten, der wiederum bestimmte Vorteile und Funktionen mit sich bringt, wie zum Beispiel weitere Vergünstigungen. Entsprechend fragt der professionelle Pokerspieler Brian Rast den CEO: „Wenn es keine Handelsgebühren mehr gibt, wozu braucht ihr dann den VIP-Status?“

Bei Redaktionsschluss haben mehr als 30.600 Nutzer an der Umfrage von Zhao teilgenommen, von denen 65,5 % allen Bedenken zum Trotz für keine Handelsgebühren stimmen. Der Binance-Chef wäre gewillt, diese Forderung umzusetzen, selbst wenn daraus neue Probleme entstehen:

„Warten wir ab, was die Abstimmung ergibt. Wir hören auf unsere Nutzer.“

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