Bei G20-Vorsitz von Indien ein wichtiges Thema: Krypto-Regulierung

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Die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman sagte, sie würde gerne zeigen, dass das Land im Hinblick auf digitale Finanztechnologie “schnell vorankommt”. Bald übernimmt das Land den Vorsitz der G20.

In einer Rede vor dem indischen Forschungsrat für internationale Wirtschaftsbeziehungen am 1. November sagte Sitharaman, dass die Leute in Indien die digitale Technologie “wie Fische das Wasser” angenommen haben. Die Finanzministerin erklärte, die Regulierung von Krypto-Vermögenswerten werde wohl einer der wichtigsten Aspekte für Indien im Rahmen seines G20-Vorsitzes sein. Dafür bräuchte es aber die Unterstützung der anderen Mitglieder.

Laut Sitharaman müsse Indien mit Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds, dem Finanzstabilitätsrat und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kryptowährungen “mit allen Ländern an Bord reguliert werden können”. Indien soll im Dezember den Vorsitz der G20 übernehmen und damit Indonesien ablösen.

“Kein Land kann erfolgreich sein, wenn es einzeln in einem Silo sitzt und versucht, Krypto-Assets zu regulieren”, so Sitharaman.

Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman auf der 14. Internationalen G20-Jahreskonferenz von ICRIER. Quelle: YouTube

Die Finanzministerin erklärte, die Regulierung von Kryptowährungen liege im nationalen Interesse Indiens, da diese zur “Drogenfinanzierung”, “Terrorfinanzierung” oder “zur Umgehung des Systems” genutzt werden können. Sie forderte die G20-Mitglieder dazu auf, ihre Politik zu koordinieren, um zu sehen, wie man Kryptowährungen am besten handhabt.

Im Juli rief Sitharaman zu globaler Zusammenarbeit bei Kryptowährungen auf und sprach dabei auch über mögliche Risiken für die Finanzstabilität. Die indische Zentralbank verbot den Banken im Jahr 2018, Dienstleistungen für Krypto-Firmen anzubieten. Dieses Verbot wurde daraufhin vom Obersten Gerichtshof des Landes im Jahr 2020 aufgehoben. Seitdem hat die Zentralbank in regelmäßigen Abständen vor digitalen Vermögenswerten gewarnt und erklärt, dass diese Gefahren für die indische Wirtschaft mit sich bringen würden.

Die indische Zentralbank erklärte jedoch am 31. Oktober, sie arbeite weiterhin an der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung, die sie erstmals im Februar angekündigt hat. Das Pilotprogramm zur digitalen Rupie für Großkunden wurde am 1. November lanciert. Ein dreistufiges System soll dabei sicherstellen, dass die digitale Zentralbankwährung das traditionelle Finanzsystem kaum oder gar nicht stört.


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