Basler Ausschuss für Bankenaufsicht will strengere Anforderungen an Krypto-Engagements von Banken

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Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht diskutierte am Freitag unter anderem über Kryptowährungen. Der Ausschuss erklärte, er werde in Kürze ein zweites Konsultationspapier veröffentlichen und bis zum Jahresende Leitlinien für die aufsichtsrechtliche Behandlung von Krypto-Investitionen von Banken festzulegen. 

In einer Pressemitteilung am Dienstag machte der Ausschuss in einer Erklärung auch Andeutungen auf den Zusammenbruch des Terra-Ökosystems:

“Die jüngsten Entwicklungen haben noch deutlicher gemacht, wie wichtig ein globaler aufsichtsrechtlicher Rahmen ist, um die Risiken zu mindern, die mit Krypto-Assets einhergehen..”

Der Ausschuss hat im Jahr 2021 erstmals eine Konsultation in Bezug auf das Risiko des Bankensektors im Hinblick auf Kryptowährungen veröffentlicht. Der Ausschuss teilte in dem Papier Krypto-Vermögenswerte in zwei Gruppen ein, nämlich in tokenisierte traditionelle Vermögenswerte und Stablecoins. Der zweiten Gruppe umfasst alle Kryptowährungen und ihre Derivate und mit einem Risiko von 1.250 Prozent gewichtet. Das bedeutet, dass eine Bank für jede Kryptowährung im Wert von einem Dollar auch einen Dollar in Fiat-Geld halten musste.

Die “konservative aufsichtsrechtliche Behandlung” des Ausschusses wurde von Bankenverbänden kritisiert. Die International Swaps and Derivatives Association (ISDA), die Futures Industry Association (FIA), das Institute of International Finance, die Chamber of Digital Commerce und fünf weitere Organisationen erklärten in einem Schreiben an den Ausschuss, die vorgeschlagenen Anforderungen seien “beträchtliche Hindernisse für regulierte Banken im Hinblick auf die Teilnahme an den Krypto-Asset-Märkten”.

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht setzt sich aus Zentralbanken und Regulierungsbehörden aus 28 Ländern und Regionen sowie drei Beobachterländern und fünf Behörden zusammen. Sie wird von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) unterstützt, ihre Entscheidungen sind jedoch gesetzlich nicht bindend.

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