Australischer Bürgermeister denkt über Steuerzahlungen per Krypto nach

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Tom Tate, der Bürgermeister von Gold Coast, hat in Aussicht gestellt, dass die Bürger der australischen Stadt zukünftig ihre Steuern in Form von Kryptowährungen zahlen können, obwohl Kritiker warnen, dass die Volatilität der Anlageklasse derartigen Planungen einen Strich durch die Rechnung machen könnte.

„Warum sollten wir nicht auch Steuerzahlungen in Form von Kryptowährungen akzeptieren, wenn das Risiko überschaubar ist“, wie Tate am gestrigen 5. Juni im Gespräch mit ABC News fragt. Umso pikanter, da das australischen Parlament in der nächsten Woche den Haushaltsplan verabschieden wird. „Die Volatilität ist gar nicht so schlimm“, wie Tate in diesem Kontext feststellt.

Tate wurde 2012 zum Bürgermeister von Gold Coast, der sechstgrößten Stadt Australiens, gewählt und erfreut sich dabei außerordentlicher Beliebtheit, was daran zu erkennen ist, dass der Lokalpolitiker 2016 und 2020 wiedergewählt wurde. Die Einführung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel ist allerdings noch längst nicht beschlossene Sache, sondern vorerst nur eine ernsthafte Überlegung mit Signalwirkung:

„Das sendet das Signal, dass wir innovativ sind und an die jüngere Generation denken. […] Ich sage nicht, dass wir das definitiv machen werden, aber ich will damit hervorheben, dass wir immer einen Schritt voraus denken.“

In Anbetracht der momentanen Schwächephase auf dem Kryptomarkt warnen die Beobachter jedoch, dass die Volatilität der Anlageklasse ein zu großes Risiko ist, um diese als wahrhaftes Zahlungsmittel nutzen zu können.

Adam Poulton von Blockchain Australia erklärt deshalb gegenüber ABC News, dass die Regierung vor einem solchen Schritt genau prüfen müsse, ob und wie sie mit diesem Risiko umgeht.

„Was natürlich nicht das Ziel sein kann, ist dass 2.000 Australische Dollar an Steuern in Bitcoin eingenommen werden, die dann die Hälfte an Wert verlieren, weil der Bitcoin-Kurs fällt“, so der Experte.

Doch der australische Bürgermeister ist mit diesem Gedanken nicht allein, so wollen immer mehr Städte zukünftig auf Krypto und Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) als Zahlungsmittel setzen, darunter die Schweizer Stadt Lugano und Metropolen wie Buenos Aires und Rio de Janeiro.

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