Ausgaben für Krypto-Werbung sinken seit Juli

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Aus Daten von der Google-Muttergesellschaft Alphabet geht hervor, dass es einen Rückgang bei den Ausgaben für Suchwerbung in den Unterkategorien Finanzdienstleistungen und Kryptowährungen gab.

Alphabet hat am 25. Oktober seinen Ergebnisbericht für das dritte Quartal veröffentlicht, laut dem das Unternehmen einen einen Umsatzanstieg um 6 Prozent auf 69,1 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres verzeichnet hat. Der Umsatz ging im Vergleich zum 2. Quartal 2022 leicht zurück, wo er noch bei 69,7 Milliarden US-Dollar lag.

Die Aufschlüsselung der Einnahmen aus den Google Services, die auch Werbeeinnahmen umfassen, zeigt jedoch, dass dieses Segment im vergangenen Jahr von 58,8 Milliarden US-Dollar auf 61,3 Milliarden US-Dollar gestiegen ist.

Philipp Schindler, Chief Business Officer von Google, sprach darüber, dass es vor allem Schwierigkeiten im Finanz- und Kryptowährungssektor gegeben habe und es dabei zu beträchtlichen Rückgängen bei den Werbeausgaben im Vergleich zum Vorquartal gekommen sei:

“Wir haben einen Rückgang bei den Ausgaben einiger Werbetreibender in bestimmten Bereichen der Suchanzeigen festgestellt. Bei den Finanzdienstleistungen haben wir zum Beispiel einen Rückgang in den Unterkategorien Versicherungen, Kredite, Hypotheken und Kryptowährungen verzeichnet.”

Google hat seine Richtlinie für Finanzprodukte und -dienstleistungen im Juli 2022 aktualisiert, um den Anwendungsbereich und die Anforderungen für Anzeigen in Bezug auf Kryptowährungsunternehmen, -dienstleistungen und -produkte klarzustellen. Darin werden Regeln für Werbetreibende in Bezug auf Börsen und Wallet-Dienste festgelegt, die sich an Länder wie Frankreich, Deutschland, Südkorea, die Philippinen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Hongkong und Thailand richten.

 

 

Da sie bestimmte regulatorische Anforderungen in diesen Ländern erfüllten, konnten die Werbetreibenden ihre kryptobezogenen Produkte und Dienstleistungen weiterhin über die Werbeplattform von Google bewerben.

Die Änderung erfolgte mehrere Monate nachdem Google im August 2021 kryptobezogene Werbung erlaubt hatte. Der Tech-Riese hat zuvor im Juni 2018 Werbung für Krypto und Initial Coin Offerings verboten.

Für die globalen Märkte und die Kryptowährungsmärkte sind es weiterhin schwierige Zeiten. Analyseunternehmen wie Glassnode bezeichnen diesen als den schlimmsten Bärenmarkt aller Zeiten.

Dennoch spiegelt der Rückgang der Werbeausgaben im Krypto-Sektor nicht die Einstellung von Google zu diesem Bereich wider. Google kündigte im Oktober eine Partnerschaft mit der amerikanischen Kryptowährungsbörse Coinbase an. Sie wollen im Jahr 2023 Zahlungen für Cloud-Dienste mit Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) anbieten.


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