Argo Blockchain kurz vor Insolvenz? Unternehmen spricht von finanziellen Problemen

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Das an der Londoner Börse notierte Kryptowährungsunternehmen Argo Blockchain warnt, es könnte aufgrund fehlenden Kapitals dazu kommen, dass es seinen Betrieb einstellen muss.

Das Krypto-Mining-Unternehmen Argo Blockchain sucht weiter nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten, da eine größere Kapitalspritze von einem strategischen Investor nicht zustande gekommen ist, wie es am 31. Oktober bekannt gab.

Argo hat versucht, etwa 27 Millionen US-Dollar durch die Zeichnung von Stammaktien aufzubringen. “Das Unternehmen geht nicht mehr davon aus, dass diese Zeichnung zu den zuvor angekündigten Bedingungen zustande kommt”, so Argo in einer Erklärung.

Argo prüft zwar weitere Finanzierungsmöglichkeiten, kann aber nicht zusichern, dass das Unternehmen endgültige Vereinbarungen unterzeichnen oder Geschäfte abschließen wird. Das Unternehmen wird weiterhin daran arbeiten, mindestens für die nächsten 12 Monate ab dem Tag der Ankündigung ein ausreichendes Kapital aufzubringen, so Argo.

Sollte es Argo nicht gelingen, in diesem Zeitraum Kapital zu beschaffen, wird das Unternehmen seinen Betrieb einschränken oder gar einstellen müssen, so das Unternehmen:

“Sollte Argo keine weitere Finanzierung gelingen, würde Argo in naher Zukunft einen negativen Cashflow verzeichnen und müsste den Betrieb einschränken oder einstellen.”

Angesichts der mangelnden Finanzierung hat Argo Maßnahmen ergriffen, um Barmittel zu erhalten und die Liquidität zu optimieren. Das Unternehmen verkaufte 3.843 fabrikneue Bitmain S19J Pro Miner für 5,6 Millionen US-Dollar. Das war die letzte Charge der ursprünglichen Bitmain-Bestellung, die im Oktober 2022 installiert werden sollte. Die Hashrate von Argo blieb insgesamt bei 2,5 Exahashes pro Sekunde.

Zuvor hat Argo auch aktiv seine geminten Bitcoin-Bestände (BTC) verkauft, um Schulden bei der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital abzubauen. Im Juli verkaufte Argo weitere 887 BTC, nachdem das Unternehmen im Juni 2022 bereits 637 BTC veräußert hatte. Damit gehört Argo zu den vielen Krypto-Mining-Firmen, die im Zuge des Bärenmarktes von 2022 dazu gezwungen waren, ihre BTC zu verkaufen. Auch Bitfarms, Core Scientific und Riot Blockchain sahen sich zu einem solchen Schritt gezwungen.

Neben Argo ringen auch viele andere Krypto-Mining-Unternehmen mit dem Bärenmarkt. Am 26. Oktober reichte der Bitcoin-Miner Core Scientific Dokumente bei der US-Börsenaufsicht SEC ein, in denen er vor einer möglichen Insolvenz warnt. Das Unternehmen erklärte, unglückliche Branchenereignisse wie etwa der niedrige BTC-Kurs, gestiegene Stromkosten und andere Probleme würden ihm Schwierigkeiten bereiten.


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