Analysten warnen vor drohendem Rückgang

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Am 10. März geriet der Kryptomarkt unter Druck, als öffentlich wurde, dass der Verbraucherpreisindex bei 7,9 Prozent liegt. Damit hat Bitcoin (BTC) seine Zuwächse vom Vortag wieder verloren, da der Kurs erneut unter 40.000 US-Dollar fiel. 

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass der BTC-Verkauf am Donnerstag früh begann und sich bis in die Mittagsstunden hinein zog. Der Kurs erreichte dabei einen Tiefststand von 38.562 US-Dollar, kletterte dann aber wieder über die Unterstützung von 39.000 US-Dollar.

BTC/USDT 1-Tages-Chart. Quelle: TradingView

Was sagen Analysten zu den anhaltenden Kursschwankungen bei BTC und auf welche Niveaus sollte man achten, um einen Ausbruch nach oben oder einen Rückgang nach unten zu erkennen?

“Preiskompression geht der Volatilität voraus”

Der Kryptohändler und Twitter-Nutzer “Rekt Capital” hat seine Meinung zur aktuellen Volatilität bei Bitcoin geäußert und den folgenden Chart hochgeladen. Er hat festgestellt, “BTC konsolidiert sich immer noch zwischen der grünen Unterstützung am höheren Tief und dem blauen Widerstand beim 50-Wochen-EMA”.

BTC/USD 1-Wochen-Chart. Quelle: Twitter

Laut Rekt Capital “drücken die höheren Tiefst- und niedrigeren Höchststände den Kurs zusammen. Preiskompression geht der Volatilität voraus”.

Rekt Capital erklärte, die grüne und blaue Linie des EMA haben sich in den letzten zwei Wochen als starker Widerstand erwiesen. Um wieder bullisch zu werden, müssten diese überwunden werden.

Rekt Capital erklärte weiter:

“Damit BTC innerhalb seiner Makrospanne nach oben klettern kann, muss er die beiden wichtigen Bullenmarkt-EMAs zurückerobern, um den bullischen Schwung zu bestätigen.”

BTC-Besitzer droht Verkauf mit Verlust

Der Forschung-Fonds Stack Funds erklärt in seinem Wochenbericht, “Bitcoin lag in den letzten Wochen in einer Spanne zwischen 35.000 US-Dollar und 45.000 US-Dollar, ohne dass er in eine bestimmte Richtung stärker tendierte”.

Stack Funds glaubt, Kursentwicklung in letzter Zeit wurde “hauptsächlich von Nachrichten getrieben”. Analysten sehen in nächster Zeit keine Entspannung, da der Konflikt in der Ukraine und der anhaltende Anstieg der Inflation weiterhin für erheblichen Gegenwind sorgen würden.

Der SOPR ist ein Indikator, der die Gesamtgewinne und -verluste an einem bestimmten Tag angibt. Auf diesem ist zu sehen, dass die Trader unter den aktuellen Marktbedingungen eher weniger kaufen.

Stack Funds stellte auch fest, dass sich der langfristige BTC-Besitzer-SOPR “auf einen Schwellenwert von 1,0 zubewegt”. Dieser ist ein wichtiges Niveau, da er die Grenze zwischen einem Verkauf mit Gewinn oder einem Verkauf mit Verlust darstellt.

Langfristiger Bitcoin-Besitzer-SOPR. Quelle: Stack Funds

Dem Bericht zufolge ist der langfristige Besitzer-SOPR seit dem Bitcoin-Höchststand im November 2021 rückläufig und liegt derzeit “um die Marke von 1,5”.

Auf dem Chart ist zu sehen, dass der SOPR Mitte 2018 und Ende 2019 unter die Schwelle von 1,0 fiel. Damals “bewegte sich Bitcoin seitwärts und fiel beide Male weiter”.

Stack Funds sagte dazu weiter:

“Solange wir keinen positiven Katalysator auf dem Markt oder eine Trendwende beim SOPR sehen, erwarten wir zumindest kurzfristig eine Stagnation und möglicherweise einen Kursrückgang.”

Die On-Chain-Analyse zeichnet allerdings nicht nur ein düsteres Bild für Bitcoin. Anhand des folgenden Charts erklärt der Kryptoanalyst und Twitter-Nutzer “Plan C”, “die Anzahl der Bitcoin-Akkumulationsadressen ist im letzten Monat parabolisch angestiegen.”

Anzahl der eindeutigen BTC-Akkumulationsadressen. Quelle: Twitter

Plan C definiert Akkumulationsadressen als “Adressen, die mindestens 2 eingehende Non-Dust-Transaktionen aufweisen und noch NIE BTC ausgegeben haben”. Der Begriff “Dust”, also “Staub”, beschreibt im Bitcoin-Jargon sehr kleine Bitcoin-Beträge die unter dem Mindesttransaktionswert liegen und damit auf einer Wallet oder Adresse übrig bleiben. Da man mit diesen Kleinstbeträgen quasi nichts anfangen kann, verbleiben sie auf der Wallet und “verstauben” ungenutzt.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin schafft Ausbruch über 40.000 US-Dollar nicht: Verbraucherpreisindex bei 7,9 Prozent

Kurs unter 46.000 US-Dollar: Nicht bullisch

Kurzfristig glaubt der Marktanalyst und Cointelegraph-Mitarbeiter Michaël van de Poppe, dass es unterhalb von 46.000 US-Dollar nicht bullisch aussehe. Außerdem meint er: “Die Chancen, diese Tiefststände zu erreichen, sind ziemlich groß.”

BTC/USDT 1-Tages-Chart. Quelle: Twitter

David Lifchitz, geschäftsführender Gesellschafter und Investmentleiter bei ExoAlpha, bestätigte diesen kurzfristigen, bärischen Ausblick und merkte an, der jüngste BTC-Anstieg sei “aus dem Nichts gekommen und dauerte weniger als eine Stunde, ohne dass es weiterging”.

Lifchitz sagte außerdem:

“BTC ist immer noch in einer Spanne zwischen 33.000 US-Dollar und 45.000 US-Dollar gefangen. Ohne einen Anstieg in den nächsten 48 Stunden und einen möglichen Ausbruch über 45.000 US-Dollar in Richtung 50.000 US-Dollar wird BTC wahrscheinlich weiter in dieser Spanne schwanken.”

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,744 Billionen US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,6 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.




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