56 Prozent aller Banken sehen „keine Priorität“ in Krypto

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  • Mehrheit der großen Banken (56 %) sieht in den nächsten zwei Jahren „keine Priorität“ bei Kryptowährungen.

  • In den nächsten zwei bis fünf Jahren geben immerhin 40 % eine mittlere oder hohe Priorität an.

  • Zentralbank-Umfrage unter vielen einflussreichen kann als repräsentativ verstanden werden.

Eine von der amerikanischen Zentralbank durchgeführte Umfrage im Bankensektor kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der großen Banken Kryptowährungen und Krypto-Finanzdienstleistungen nicht als wichtige Priorität für die nahe Zukunft sehen.

Laut den am Freitag vorgestellten Umfrageergebnissen geben mehr als 56 % der befragten Bänker aus den Führungsetagen von 80 Banken an, dass sie Finanzprodukten und Dienstleistungen auf Grundlage von Blockchain und Krypto „keine Priorität“ oder nur „niedrige Priorität“ für ihre Pläne in den nächsten zwei Jahren zuordnen. Immerhin stufen 27 % der Befragten derartige Services als mittlere oder hohe Priorität ein. Über einen Zeitraum der nächsten zwei bis fünf Jahre sprechen immerhin knapp 40 % der Teilnehmer von mittlerer oder hoher Priorität.

Ergebnisse der Zentralbank-Umfrage vom Mai 2022. Source: Federal Reserve

Die Antworten im Bezug auf den Einfluss von Krypto auf das Liquiditätsmanagement der Banken fallen ähnlich aus, denn hier sind sich die Bänker ebenfalls einig, dass die innovative Technologie in den nächsten zwei Jahren bzw. auch in den nächsten zwei bis fünf Jahren für diesen Zweck nahezu bedeutungslos sein wird. Einige der Befragten lassen sich dabei die Hintertür offen, dass ihre Banken „die Lage aktiv beobachten und ihre Strategie anpassen werden, falls nötig“.

Die Gesamtheit der befragten geschäftsführenden Bänker ist zusammen für knapp 75 % aller Gelder im globalen Finanzsystem verantwortlich. Unter den teilnehmenden Banken waren 46 amerikanische Banken und 34 ausländische Banken.

Damit die US-Zentralbank beim Thema Digitalwährungen selbst nicht ins Hintertreffen gerät, arbeitet die Federal Reserve bereits unter Hochdruck an einem digitalen Dollar. Für die Regulierung der Kryptobranche sind jedoch in erster Linie die US-Börsenaufsicht SEC und die US-Handelsaufsicht CFTC verantwortlich.

Die Kryptobranche bekommt bald vielleicht geringfügigen Einfluss auf die Zentralbank, denn der ehemalige Ripple-Berater Michael Barr wurde am Mittwoch in den Aufsichtsrat der Fed berufen.

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