37.500 US-Dollar Marke wird für Bitcoin zur „entscheidenden“ Hürde

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Der Bitcoin-Kurs rutscht weiter nach unten, was unter anderem dadurch bedingt ist, dass in den USA am Montag ein Feiertag bevorsteht und dass Futures und Optionen am Wochenende nicht gehandelt werden können.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, konnte sich Bitcoin (BTC) am 29. Mai zunächst kurzzeitig über 37.000 US-Dollar hieven, ehe der Kurs einbrach und zurück unter die 34.000 US-Dollar Marke abrutschte.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Kursentwicklung von Ether (ETH) verlief am Samstag ähnlich, denn hier tat sich an der 2.500 US-Dollar Marke ein starker Widerstand auf, der den marktführenden Altcoin unter 2.300 US-Dollar absinken ließ.

Bei 37.500 am Scheideweg

Der Krypto-Experte filbfilb, der zugleich einer der Mitgründer von Decentrader ist, sieht die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin als Hauptgrund für die momentane Unsicherheit auf dem Kryptomarkt, denn der Kurs des Marktführers liegt aktuell deutlich unter dem Gleitenden Mittel der letzten 20 Wochen (20-WMA), das „in der Regel die Grenze zwischen einem Aufwärtstrend und einem Abwärtstrend bildet“. Dementsprechend steht zumindest dieses Vorzeichen momentan eher auf Abwärtstrend.

Bitcoin-Stundendiagramm. Quelle: Decentrader

Dahingehend befürchtet der Analyst, dass das 20-WMA zu einem heftigen Widerstand für eine Rückkehr in den Aufwärtstrend werden könnte, falls sich Bitcoin im niedrigen 30.000er-Bereich festigt. Dies würde wiederum weitere Verluste begünstigen.

So meint filbfilb:

„Ein weiterer Abschwung würde einen Absturz bis in den niedrigen 20.000er-Bereich wahrscheinlich machen bzw. wäre dann das 78,6%-Retracement-Level das wahrscheinliche Kursziel. Die Kursentwicklung in der nächsten Woche ist deshalb von entscheidender Bedeutung.“

Dabei visiert filbfilb die 37.500 US-Dollar Marke als wichtigen Wendepunkt an, den es zu überspringen gilt, um „einen Abschwung in den Support-Bereich zu vermeiden“.

Für den Fall, dass Bitcoin sich aus dem aktuellen Loch befreien und über 40.000 US-Dollar klettern kann, hält der Experte einen Aufschwung bis 45.500 bzw. 46.500 US-Dollar für denkbar.

Ether muss auf 2.300 US-Dollar achten

Ether konnte sich derweil etwas besser verteidigen als Bitcoin, denn nachdem der Kurs des Zweitplatzierten auf das 61,8%-Retracement-Level abgerutscht war, konnte sich ETH mit einem Sprung zurück über das 20-WMA katapultieren. Die psychologisch wichtige 3.000 US-Dollar Marke konnte im Zuge dessen jedoch nicht genommen werden, wodurch es anschließend wieder nach unten ging.

Ether-Kursdiagramm. Quelle: Decentrader

Filbfilb sieht bei 2.300 US-Dollar den entscheidenden Support-Bereich, der gehalten werden muss, um neuen Anlauf für einen Aufschwung über die 3.000 US-Dollar Hürde nehmen zu können und bis auf 3.300 US-Dollar vorzustoßen. Allerdings macht der Experte dieses Szenario zum großen Teil „von der Stärke von Bitcoin abhängig“.

So oder so geht filbfilb jedoch davon aus, dass Ether den großen Bruder Bitcoin bei einem Aufschwung übertrumpfen würde, während er auf dem Weg nach unten beide Marktführer gleich auf sieht.

Abschließend fasst der Experte zusammen:

„Zunächst richten sich alle Augen auf Bitcoin, um zu sehen, ob die jüngsten Tiefs verteidigt werden können. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem 200 DMA, das aktuell die rote Linie für den Aufschwung ist.“

 


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