30 Prozent der Belegschaft wegen Krypto-Winter entlassen

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Die Kryptowährungsbörse Kraken gab am 30. November bekannt, dass sie eine ihrer “härtesten Entscheidungen” getroffen habe und angesichts der aktuellen Marktbedingungen weltweit etwa 1.100 Stellen abbaue. Das entspräche etwa 30 Prozent der gesamten Belegschaft.

Laut dem CEO und Mitbegründer Jesse Powell musste Kraken seine Belegschaft aufgrund des schnell wachsenden Krypto-Ökosystems verdreifachen. Mit dem aktuellen Personalabbau ist das Team des Unternehmens wieder auf dem Stand von vor 12 Monaten. Powell erklärte auf Twitter: “Die Makrolage war ohnehin schon schwierig und wir haben durchgehalten, aber die jüngsten Probleme in der Branche haben den kurzfristigen Optimismus hinsichtlich einer Krypto-Erholung verringert.”

Das geringere Handelsvolumen und weniger Kundenregistrierungen in dem turbulenten Marktumfeld haben dazu beigetragen, dass Kraken beschlossen hat, seine Ausgaben zu senken, indem es weniger Leute einstellt und und große Marketingmaßnahmen vermeidet. 

Der Börse zufolge seien diese Veränderungen notwendig, “um das Geschäft langfristig zu erhalten und gleichzeitig weiterhin erstklassige Produkte und Dienstleistungen in ausgewählten Bereichen zu entwickeln, die unseren Kunden den größten Mehrwert bieten”.

Das Unternehmen erklärte, die entlassenen Mitarbeiter würden ein angenehmes Abfindungspaket erhalten, das unter anderem eine Abfindung in Höhe von 16 Wochen Grundgehalt, Leistungsprämien, vier Monate Gesundheitsversorgung sowie Beratung, Unterstützung bei der Einwanderung und berufliche Förderung umfasst.

Anfang Juni kündigte Kraken an, die Börse würde trotz des Marktabschwungs weiterhin über 500 Mitarbeiter in verschiedenen Abteilungen einstellen. Damit schwamm das Unternehmen damals sehr stark gegen den Strom, da andere bekannte Blockchain-Unternehmen wie Coinbase und BlockFi Entlassungen angekündigt haben.

Zu Beginn des Jahres erklärte Kraken, die Börse würde Personal weiter aufstocken:

 “Wir haben unseren Einstellungsplan nicht geändert und planen auch keine Entlassungen. Wir wollen bis zum Jahresende über 500 Stellen besetzen und glauben, dass Bärenmärkte eine fantastische Gelegenheit sind, die Bewerber, die nur wegen des Hype kommen, von denjenigen zu unterscheiden, die wirklich an unsere Mission glauben.”




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