20 Millionen US-Dollar durch Short-Positionen auf LUNC verloren

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Die südkoreanische Krypto-Investment-Startup-Plattform Uprise soll rund 99 Prozent ihres Vermögens im Wert von etwa 20 Millionen US-Dollar verloren haben, weil ihre Short-Positionen auf Luna Classic (LUNC) liquidiert wurden.

Heybit, die Handelsabteilung von Uprise, verwendet ein Handelssystem mit künstlicher Intelligenz (KI), das entwickelt wurde, um die Risiken im Zusammenhang mit fremdfinanzierten Handel verringern.

Der lokale Nachrichtendienst Seoul Economic Daily berichtete am Mittwoch, die KI von Uprise namens Robo-Advisor habe im Mai eine katastrophale Fehleinschätzung in Bezug auf LUNC vorgenommen hat, als der Kurs von 60 US-Dollar auf weit unter einem Cent einbrach. Das System hat Short-Positionen auf LUNC eröffnet, die aber während der unvorhersehbaren Kursanstiege des Tokens liquidiert wurden. Kunden haben dadurch 20 Millionen US-Dollar verloren und die Plattform selbst 3 Millionen US-Dollar. Insgesamt verlor Uprise etwa 99 Prozent seines Vermögens.

Die meisten Heybit-Nutzer sind vermögende Privatpersonen und Unternehmen, die ihre Kryptowährungen gegen Renditen staken, die durch Trades der KI an den Futures-Märkten erzielt werden. Das Unternehmen wurde von der Krypto-Investmentfirma Hashed, Kakao Ventures und mehreren Banken und Risikokapitalfirmen finanziell unterstützt.

Das Unternehmen hat diesen Dienst eingestellt, seine Kunden jedoch nicht offiziell über die Verluste informiert. Ein Sprecher von Uprise bestätigte gegenüber Seoul Economic Daily:

“Aufgrund der großen unerwarteten Volatilität auf dem Markt kam es zu einem Verlust von Kundenvermögen. Wir stellen den Bericht über unser Geschäft mit virtuellen Vermögenswerten bald fertig.”

Neben der offiziellen Benachrichtigung seiner Nutzer soll Uprise auch an einem Entschädigungsplan für seine Kunden arbeiten, damit die Plattform weiter tätig sein kann.

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Uprise soll sich laut Seoul Economic Daily auch nicht als virtueller Vermögenswertdienstleister registriert haben. Der Nachrichtenplattform zufolge sind die Verantwortlichen von Uprise der Meinung, das Unternehmen könne das Gesetz, das eine Registrierung als virtuelle Vermögenswertdienstleister vorschreibt, umgehen, weil es weder koreanische Won erhält noch direkt in virtuelle Vermögenswerte investiert, sondern nur in Futures.

Die Registrierung soll dafür sorgen, dass Kryptobörsen die sogenannte Travel Rule der Financial Action Task Force einhalten.

Uprise ist nicht der einzige zentralisierte Krypto-Dienstleister, der beträchtliche Verluste aufgrund der Situation um Terra verzeichnet hat. Mehrere Unternehmen mussten drastische Maßnahmen ergreifen, um sich über Wasser zu halten, darunter etwa BlockFi, Celsius und Voyager Digital. Die Börse FTX US könnte BlockFi übernehmen, Celsius hat Kredite abgezahlt und Voyager hat am Dienstag Insolvenz angemeldet.

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